25.09.2018, 18:22 Uhr

„Reparieren statt wegwerfen“ Das Abensberger Reparatur-Café feiert Einjähriges

(Foto: Knott)(Foto: Knott)

Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ wurde das Reparatur-Café Abensberg gegründet. Vor einem Jahr, im Oktober 2017, öffnete es seine Pforten im evangelischen Gemeindezentrum in der Frankstraße 3; seither sind rund 300 defekte Gegenstände von freiwilligen, versierten Reparateuren untersucht und größtenteils wieder instand gesetzt worden.

ABENSBERG Das einjährige Bestehen wird am 7. Oktober beim Abensberger Herbstmarkt-Sonntag gefeiert, und zwar im größeren Rahmen: Das Jubiläums-Reparatur-Café wird von 12 bis 17 Uhr im Aventinum stattfinden.

Beim Reparatur-Café Abensberg gilt grundsätzlich: repariert wird, was eine Person alleine tragen kann. Die Reparatur ist kostenlos, eine freiwillige Spende wird gerne genommen. Ersatzteile müssen bezahlt werden. Küchen- und Haushaltsgeräte, HiFi-Bausteine, CD- und DVD-Player und Elektrowerkzeuge sowie Textilien sind im ersten Jahr am meisten registriert worden. Messer- und Scherenschleifer sowie Holz- und Fahrrad-Reparaturen müssen vorher angemeldet werden.

Es wird nicht „nur“ repariert am Herbstmarkt-Sonntag: Natürlich gibt es ein großes Angebot an selbstgemachten Kuchen und Fairtrade-Kaffee, ein 3-D-Drucker für den Hobbybereich wird vorgestellt, unbrauchbar gewordene Jeans werden zu Taschen und Co. umgearbeitet, es gibt einzelne Kleidungsstücke aus unbehandeltem Leinen und auch Kinderbekleidung aus biologisch erzeugten Naturfasern ist zu erwerben. Herbstliche und winterliche Dekorationen aus Naturmaterialien gibt es ebenso. Für Kinder werden kleine Taschen mit schönen Motiven bedruckt. Ein Leierkastenmann begrüßt die Gäste. Der Trägerverein freut sich über die erfolgreiche Entwicklung des Reparatur-Cafés Abensberg und hofft auf viele Gäste. Vorsitzende Evi Bartos: „Auch wer nichts zum Reparieren bringt, ist herzlich willkommen!“


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