21.06.2018, 11:23 Uhr

Spannende Aktionen Schäferfest im Schatten der Randecker Burg

(Foto: VöF)(Foto: VöF)

Feierlicher Schäfergottesdienst im Burghof, Eselswanderungen für Groß und Klein, „Saltatio Nobilis“ mit mittelalterlichen Tänzen, donnernden Trommeln, Spezialitäten vom „Altmühltaler Lamm“, spannende Aktionen für Kinder, Fierantenmarkt, Streichelzoo, Schafscheren und vieles mehr erwartet die Besucher am Sonntag, 1. Juli, ab 12 Uhr auf der Burg Randeck über der Marktgemeinde Essing im schönen Altmühltal.

ESSING Schafe und Lämmer haben seit jeher das Profil der Kulturlandschaft im Altmühltal entscheidend mitgeprägt. Seit Jahrhunderten durchstreifen die Herden die sonnigen Wacholderhänge und halten das artenreiche Miteinander in dieser reizvollen Landschaft im Gleichgewicht. Hüteschäferei und Historie der Landschaft gehören hier im Altmühltal zusammen, wie wohl kaum in einem anderen Landstrich Bayerns. So ist der Schauplatz für das „Altmühltaler Lamm“-Schäferfest naheliegend und gut gewählt: die mittelalterliche Kulisse um den Randecker Burgberg. Der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e. V., die „Altmühltaler Lamm“-Schäfer und -Gastronomen sowie die Marktgemeinde Essing haben sich zusammengetan, um den Besuchern ein attraktives Programm anzubieten.

Um 12 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem feierlichen „Schäfergottesdienst“ im Burghof der Ruine Randeck und umrahmt von den Fahnenträgern der Schäfervereine. Im Anschluss folgen die Grußworte begleitet von mittelalterlichen Klängen und Tänzen. Dann geht es mit einem bunten Programm weiter: Eselswanderungen, Rassenschau, Schafscheren bis hin zu Ständen mit geschickten Handwerkern, einem Fierantenmarkt, Brotbacken und vieles mehr erwarten die Besucher. Vor allem für die Kinder wird es spannend, wenn es heißt, „nah-türlich“ spielerisch die heimische Natur zu entdecken. Ein buntes Naturerlebnis!

Für die größeren Besucher gibt Rene Gomringer vom Landesverband Bayerischer Schafhalter allen Wissenshungrigen gerne Auskunft, was der Schäfer bei der Haltung der Tiere zu beachten hat oder welche Rassenbesonderheiten es im Altmühltal gibt. Schäfer Josef Schober wird den interessierten Besuchern zeigen, wie Schafe fachmännisch geschoren werden.

Natürlich bestimmt die regionale Spezialität „Altmühltaler Lamm“ das kulinarische Angebot. „Besonders wichtig ist für uns Schäfer, dass den Besuchern das Lamm schmeckt und dass das Lammfleisch vielleicht ein wenig von dem Stellenwert bekommt, den es in den südlichen Ländern bereits genießt“, so Michael Schlamp, Sprecher der „Altmühltaler Lamm“- Schäfer. Die mittelalterliche Kulisse der Burgruine, der beeindruckende Blick vom Bergfried ins Altmühltal, das gespenstische Verlies und das bunte Programm für Groß und Klein werden sicherlich hungrig machen aufs leckere „Altmühltaler Lamm“. Und das Besondere ist: Der Kauf einer echten „Altmühltaler Lamm“-Leckerei ist obendrein eine richtig gute Sache: Der Verbraucher greift nämlich nicht nur den Schäfern unter die Arme, er unterstützt auch den Naturschutz in der Region.

Noch ein Tipp: Die Burgruine ist den ganzen Tag kostenlos geöffnet und der Anstieg auf den Burgturm wird mit einem einzigartigen Blick in das Altmühltal belohnt. Auch das dunkle Verlies ist frei zugänglich und hebt die schaurigen Zeiten des dunklen Mittelalters hervor.

Das „Altmühltaler Lamm“-Projekt wird gefördert im Rahmen der Landschaftspflegerichtlinien durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.


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