16.03.2018, 20:49 Uhr

Dritte Runde erfolgreich gestartet Gemeinden in Niederbayern zeigen großes Interesse am „Energiecoaching Plus“

(Foto: ginasanders/123RF)(Foto: ginasanders/123RF)

Energiesparen, Energieeffizienz und grüne Energie sind weiterhin gefragt. Die dritte Runde des Förderprogramms „Energiecoaching Plus“, ins Leben gerufen vom Bayerischen Wirtschaftsministerium, hat begonnen. Kommunen können auf diese Weise eine kostenlose Energieberatung erhalten.

NIEDERBAYERN Im Sommer 2017 hat die Regierung von Niederbayern 17 Kommunen ausgewählt. Die Gemeinden Buch am Erlbach, Prackenbach und Leiblfing, die Märkte Kößlarn, Massing, Ergolding und Wallersdorf sowie die Städte Hauzenberg und Riedenburg haben sich bereits in den vergangenen Monaten kostenlos durch das Büro Veit Energie Consult in Sachen Energie beraten lassen das Unternehmen hatte den Auftrag für das Energiecoaching erhalten. Nun werden die ersten Projekte umgesetzt. In diesem Jahr beginnen die Gemeinden Zeilarn, Bayerisch Eisenstein und Malching, die Märkte Obernzell, Reisbach, Langquaid und Rotthalmünster sowie die Stadt Zwiesel mit dem Energiecoaching. Dort finden in diesen Wochen die Auftaktgespräche statt.

„Das Interesse der Kommunen an dem Förderprogramm zeigt, wie präsent das Thema Energiesparen ist. Damit die Energiewende gelingen kann, brauchen wir dieses Engagement der Kommunen unbedingt“, betont Regierungspräsident Haselbeck. „Kommunen sind nicht nur selbst Verbraucher, sondern gehen auch mit gutem Beispiel voran. Die Bürgerinnen und Bürger sollen immer wieder darin erinnert werden, wie wichtig es ist, Energie zu sparen und auf erneuerbare Energien zu setzen.“

Die Kommunen haben sich für das Coaching viel vorgenommen: Die Projekte reichen von der Sanierung eines Gebäudes, der Umrüstung der Beleuchtung, über eine E-Tankstelle bis hin zur Versorgung eines Gebäudes mittels einer Brennstoffzelle.

Der Schwerpunkt der Beratungstätigkeit liegt bei dieser Runde auf der Umsetzung von konkreten Projekten, daher „Energiecoaching Plus“ und knüpft im Wesentlichen an bereits vorhandene Vorarbeiten und Konzepte an, die zum Teil im Rahmen des „Coaching-Basis-Programms“ erstellt wurden.


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