14.02.2018, 22:07 Uhr

Tourismus Übernachtungszahlen im Landkreis Kelheim brechen Rekorde

(Foto: Stefan Gruber)(Foto: Stefan Gruber)

Auch in 2017 haben im Landkreis Kelheim mehr Gäste übernachtet als im Vorjahr. Die Anzahl der Übernachtungen stieg auf 888.838, die der Ankünfte auf rund 280.000, so gab es das Bayerische Landesamt für Statistik kürzlich bekannt.

LANDKREIS KELHEIM Die Anzahl der Übernachtungen in der Region, die aus den Destinationen Naturpark Altmühltal, Bayerisches Golf- und Thermenland, Bayerischer Jura und Hopfenland Hallertau besteht, hat sich damit bereits im neunten Jahr in Folge erhöht und bricht weiter die Vorjahreswerte: Im Vergleich zu 2016 gab es 5,2 Prozent mehr Ankünfte und 5,4 Prozent mehr Übernachtungen – damit liegt der Landkreis Kelheim im Bereich der Übernachtung weit über dem bayerischen Landesdurchschnitt von 3,7 Prozent Steigerung. Unter allen niederbayerischen Landkreisen verzeichnet Kelheim die größte prozentuale Steigerung der Übernachtungszahlen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste liegt wie auch in den Vorjahren bei 3,2 Tagen.

Service und Dienstleistungen  

Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbands im Landkreis Kelheim, freut sich über die positive Bilanz: „Wir haben es wieder einmal geschafft, die Ankunfts- und Übernachtungszahlen unseres Landkreises zu steigern und den Vorjahresrekord zu brechen. Die Zahlen zeigen, dass die Gäste mit den Übernachtungsmöglichkeiten, den Ausflugszielen und dem Erlebnisangebot unseres Landkreises sehr zufrieden sind.  Mit der Aufenthaltsdauer von gut drei Tagen liegen wir außerdem deutschlandweit im Kurzurlaub-Trend. Dieser geht hin zu kürzeren, dafür häufigeren Urlauben im Jahr.“ Um hierfür eine attraktive Urlaubsregion zu sein, sind authentische Erlebnisangebote besonders wichtig. „Auf unserem Online-Tourenportal www.rauszeit.bayern finden Gäste und Einheimische gleichermaßen mehr als 1.000 Kilometer Erlebnis-Radewegenetz durch den Naturpark Altmühltal, entlang der Donau und durch die Hallertau. Außerdem wurde das komplette Radwegenetz im vergangenen Jahr neu und einheitlich beschildert und eine kostenlose E-Bike- und Radkarte aufgelegt.“, so Best weiter.

Darüber hinaus legt der Tourismusverband großen Wert auf Service und Dienstleistungen für die Gäste des Landkreises: Da die Anzahl von Gruppenreisen stetig zunimmt, wurde das Marketing des Verbandes und der Tourist-Informationen in diesem Bereich verstärkt. Eine große Chance für den Tourismus in der Region sind nach wie vor die überregionalen Rad- und Wanderwege: Sei es der Donau- und der Altmühltal-Radweg, der Jurasteig- und der Altmühltal-Panoramaweg, oder die neuen Radwege wie die Niederbayerntour und die Neuauflage des Fünf-Flüsse-Radweges, die allesamt durch den Landkreis führen.

Zudem wurde der Bereich der Onlinebuchbarkeit, der stetig an Bedeutung gewinnt, im vergangenen Jahr stärker fokussiert. So veranstaltete der Tourismusverband einen Infotag zur Onlinebuchbarkeit für alle Betriebe der Region. „Auf lange Sicht müssen sich die Gastgeber auf die Onlinebuchbarkeit einlassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir sind hierbei bereits auf einem sehr guten Weg, aber da ist noch Luft nach oben“, erklärt Best.

Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung

Durch das Internet erreichen potentielle Gäste und Besucher ein Überangebot an Erlebnisangeboten, daraus entsteht auch eine große Konkurrenz mit anderen touristischen Regionen. Florian Best: „Eine stetige Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung unserer Region ist unabdingbar. Auch im kommenden Jahr wollen wir uns um ein hohes Qualitätsniveau und Neuinvestitionen im touristischen Bereich bemühen. Durch die Auszeichnung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf zur Modellregion Naturtourismus möchten wir als Urlaubsregion noch attraktiver werden: Naturtourismus und barrierefreies Reisen spielen im Tourismus eine immer größere Rolle. Durch die Konzeption von sechs  Erlebniswelten in ausgewählten Tourist-Infos soll unsere Natur für Alle, einschließlich Menschen mit Beeinträchtigung, erlebbar gemacht werden. Durch eine gezielte Besucherlenkung soll zudem ein nachhaltiger Naturtourismus stattfinden.“


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