30.10.2017, 15:35 Uhr

Jagdhundeausbildung Deutsch-Kurzhaar-Hündin Gretl aus Saal ist international erfolgreich

(Foto:Bayerischer Jagdverband)(Foto:Bayerischer Jagdverband)

Die Deutsch-Kurzhaar-Hündin Gretl (drei Jahre alt) hat es geschafft: Sie ist nicht nur ein geprüfter Jagdhund und die treue Gefährtin ihres Besitzes Bernd Schmid jun. aus Saal an der Donau, sondern auch unter den weltbesten ihrer Rasse!

SAAL AN DER DONAU Gemeinsam mit drei weiteren Gespannen aus dem Deutsch-Kurzhaar-Club Oberpfalz fuhr Jäger Bernd Schmid jun. mit seiner Hündin Ende September auf die Internationale Kurzhaar-Prüfung (IKP) nach Ungarn. Zwei Tage lang nahmen Herrchen und Hund dort mit einer Auswahl internationaler Jagdhundegespanne an den „Weltmeisterschaften“ der jagdlichen Hundearbeit teil. Cindy von der Schwarzen Laaber, genannt Gretl, musste sich dabei sowohl auf einer internationalen Zuchtschau, als auch in der Feld- und Wasserarbeit beweisen. Jäger und Besitzer Bernd Schmid jun.: „Ich bin sehr stolz auf meine Gretl und freue mich, dass unser intensives Üben und die jahrelange Ausbildung uns beiden jetzt sogar einen internationalen Titel eingebracht haben. So motiviert starten wir jetzt gemeinsam in die kommende Jagdsaison. Es ist beruhigend einen Hund an seiner Seite zu haben, auf den man sich auf der Jagd verlassen kann - auch im Zeichen der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes. Wir sind ein eingespieltes Team.“ Auch die drei anderen Gespanne aus dem Kurzhaar-Club Oberpfalz konnten erfolgreich die Heimreise antreten.

Hintergrundinformation Jagdhundeausbildung:

Der Jagdhund ist der treue Gefährte des Jägers. Jäger und Hund sind ein eingespieltes Team. Bis aus einem Welpen allerdings ein „brauchbarer“ Jagdhund wird, muss er eine lange Ausbildung durchlaufen und in vielen verschiedenen jagdlichen Bereichen seine „Brauchbarkeit“ unter Beweis stellen. Dazu gehören die grundlegenden Fähigkeiten wie Schussfestigkeit, Apell und Gehorsam, Leinenführigkeit, Fährtenarbeit, Bringen von Wild, Wald- und Feldarbeit sowie Wasserarbeit. Neben der sogenannten „Brauchbarkeitsprüfung“ gibt es zudem je nach Jagdhunderasse verschiedene Leistungsprüfungen, die sogenannten „Meisterprüfungen“. Für den Vorstehhund Deutsch-Kurzhaar – so nennt man Jagdhunde, die für die Feldarbeit besonders gut geeignet sind und durch Vorstehen dem Jäger das Wild anzeigen, – ist dies neben der Vollgebrauchsprüfung auch die internationale Kurzhaar-Prüfung. Ein gut ausgebildeter Jagdhund erleichtert nicht nur dem Jäger seine Arbeit, er ist auch im Zeichen des Tierschutzes dringend notwendig. So erlernen Jagdhunde auch das Aufspüren von kranken oder verletzem Wild, zum Beispiel nach Wildunfällen, damit dieses schnellstmöglichst erlöst werden kann.


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