26.10.2017, 12:38 Uhr zuletzt aktualisiert vor

„Das ist etwas ganz Besonderes“ Das Königsauer Moos ist eine Perle des Landkreises

Ortstermin im Königsauer Moos: (v.li.) Matthias Walch (Untere Naturschutzbehörde), Dr. Jochen Späth (Landschaftspflegeverband Dingolfing-Landau e.V.), Landrat Heinrich Trapp, Norbert Schäffer (Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V.), Dr. Christian Stierstorfer (LBV-Bezirksgeschäftsstelle), Joachim Aschenbrenner (LBV-Kreisvorsitzender). (Foto:Landratsamt)Ortstermin im Königsauer Moos: (v.li.) Matthias Walch (Untere Naturschutzbehörde), Dr. Jochen Späth (Landschaftspflegeverband Dingolfing-Landau e.V.), Landrat Heinrich Trapp, Norbert Schäffer (Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V.), Dr. Christian Stierstorfer (LBV-Bezirksgeschäftsstelle), Joachim Aschenbrenner (LBV-Kreisvorsitzender). (Foto:Landratsamt)

Das Königsauer Moos im Landkreis Dingolfing-Landau ist für die Artenvielfalt überregional bedeutsam und liegt auch der Bevölkerung sehr am Herzen.

DINGOLFING Das Königsauer Moos ist für die Artenvielfalt überregional bedeutsam und liegt auch der Bevölkerung sehr am Herzen. Das betonten Landrat Heinrich Trapp und Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV), bei einem Treffen. Schäffer zeigte sich begeistert von dem Vogelschutzgebiet. „Das ist etwas ganz, ganz Besonderes“, sagte er.

Landrat Trapp und Norbert Schäffer erörterten die Situation der Natur und Artenvielfalt im Isartal zusammen mit Dr. Christian Stierstorfer von der LBV-Bezirksgeschäftsstelle, LBV-Kreisvorsitzendem Joachim Aschenbrenner sowie Matthias Walch von der Unteren Naturschutzbehörde und Dr. Jochen Späth vom Landschaftspflegeverband.

Landrat Heinrich Trapp erläuterte, dass einerseits der Flächenbedarf im Landkreis aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung groß sei, es andererseits aber gelte, die Naturschätze für die nächsten Generationen zu bewahren. Das Königsauer Moos sei eine Perle und ein Beispiel dafür, wie diese Aufgabe im Landkreis engagiert angegangen werde, nicht zuletzt auch von Verbänden wie dem LBV. Dr. Norbert Schäffer betonte, dass die Niedermoorlebensräume im Landkreis weit über die Region hinaus eine hohe Bedeutung für die Artenvielfalt, zum Beispiel für die Wiesenbrüter, haben. Das bisher Geleistete sei durchaus beeindruckend. Bei dem Treffen wurden auch Vorschläge zur weiteren Verbesserung der Flächen und deren Management diskutiert, zum Beispiel hinsichtlich des Wasserhaushaltes.

Heinrich Trapp stellte ferner seine Idee vor, mit einer Umweltstation eine zentrale Anlaufstelle im Landkreis für Naturerkundungen und Umweltthemen zu schaffen. Isar und Gebiete wie das Königsauer Moos seien ideal geeignet, um insbesondere Kindern und Jugendlichen den Wert und die Schönheit unserer heimatlichen Natur zu vermitteln. Dr. Norbert Schäffer verwies auf die langjährige Arbeit des LBV im Bereich Umweltbildung und auf die über zehn LBV-Umweltstationen in Bayern. Der LBV unterstütze den Landkreis gerne mit diesem Erfahrungsschatz. Der Landrat überreichte den drei Vertretern des LBV das Landkreisbuch und erklärte, auch darin zeige sich, welch hoher Stellenwert der Natur und der Landschaft im Landkreis beigemessen werde.


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