25.10.2018, 10:26 Uhr

Waldspaziergang Klosterwald im warmen Oktoberlicht

(Foto: LBV)(Foto: LBV)

Zur Wanderung mit Förster Christian Kilger hatten Bund Naturschutz (BN) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) eingeladen.

METTEN Mehr als 40 Erwachsene und Kinder waren vor Ort. Der Mettner Klosterwald präsentierte sich bunt in warmem Oktoberlicht und Christian Kilger zeigte sich erfreut, so vielen Interessierten das Ansinnen seiner Waldbewirtschaftung zeigen zu können.

Und er hatte viel zu erzählen: über Rückepferde und den Harvester, über das frühere Aussehen des Waldes an verschiedenen Stellen und die heuer notwendigen Fichten-Fällungen wegen des Borkenkäfers, die zwar den örtlichen Eindruck des Waldes verändern, die verschiedenen (Schutz-)Funktionen aber nicht beeinträchtigen, über den „Sozialen Wohnungsbau“ in einer alten, mit vielen Spechtlöchern „geschmückten“ Buche.

In Erinnerung bleiben wohl auch die kleinen Geschichten rund ums Thema, zum Aussehen eines Douglasien-Zapfens oder über die Begegnung mit Schatzsuchern, die den Waldboden statt nach Schwammerl mit einem Metall-Detektor nach vermuteten Schätzen absuchten.

Fazit: Eine gelungene Exkursion mit einem Förster, dem man anmerkt, dass er seinen Arbeitsplatz wirklich mag und der ernsthaft und engagiert versucht, der Generationenaufgabe des Waldhüters gerecht zu werden.

Für die Kinder hatte Christian Kilger das Spiel „Reh und Luchs“ vorbereitet.


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