24.03.2018, 18:05 Uhr

Ersatz für Eschen Wiederaufforstungsförderbescheid für die Stadt Plattling

(Foto: Christina Able)(Foto: Christina Able)

Übergabe des Förderbescheides an die Stadt Plattling: v.l. Forstamtsrat Marko Ambros vom Forstrevier Osterhofen, zweiter Bürgermeister Hans Schmalhofer und Forstdirektor Walter Schubach.

PLATTLING In den Faschingsferien mussten in Plattling am Karl-Weinberger-Stadion eine große Anzahl an Eschen wegen zunehmenden Eschentriebsterbens gefällt werden. Vergangenen Donnerstag übergab nun die Staatliche Forstverwaltung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf den Förderbescheid zur Wiederaufforstung an zweiten Bürgermeister Hans Schmalhofer.

Hintergrund der Fällung war die Verkehrssicherung, da die befallenen Bäume durch das Absterben einfach umfallen können und dadurch Verkehrsteilnehmer gefährden. Der durchgeführte Einschlag, vorab mit der Naturschutzbehörde abgestimmt und von Profis durchgeführt, fand vor allem am Rande statt. Dort wurden alle Eschen abgeholzt, in der Mitte konnte der Bestand teils erhalten werden.

Bemerkbar macht sich der Pilzbefall durch abfaulende Wurzeln, Verfärbungen und Ausmaße in den Baumkronen. Von einem Laienbeschnitt riet Forstdirektor Walter Schubach ab. „ Die Bäume sind beim Fällen nicht mehr kalkulierbar und sollten daher nur von Experten abgeholzt werden.“ Die Esche ist eine wichtige Laubbaumart, die entstandenen Lücken werden mit Vogelkirsche, Wildapfel sowie Wildbirne aufgefüllt. Diese Raritäten unter den Fruchtbäumen gehören zum Auwald dazu und bieten Lebensraum für Insekten. Zudem bereichern sie das Stadtbild.

Bürgermeister Schmalhofer bedankte sich für die gute Arbeit und Unterstützung. „Fachmänner erkennen, was gefällt werden muss und welcher Baum noch stehen bleiben kann“, so sein Resümee.

Übrigens: Für Waldbesitzer gibt es laut Forstdirektor Walter Schubach lukrative staatliche Förderung für Wiederaufforstungen.


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