22.12.2017, 12:51 Uhr

Veränderte Regelungen im Eichrecht ZAW – Neue Sperrmüllgebühren ab Januar 2018

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Aufgrund veränderter Regelungen im Eichrecht muss der ZAW Donau-Wald ab Januar 2018 die Sperrmüllgebühren neu festlegen.

AUßERNZELL Das ist neu: Bis zu einem Gewicht von 100 Kilo Sperrmüll gilt eine pauschale Gebühr von sieben Euro. Die bisherige Regelung (Abrechnung pro angefangene 20 Kilo) entfällt. Ab einem Gewicht von 100 Kilo fallen – zusätzlich zur Pauschale von sieben Euro – 1,65 Euro Gebühr pro zehn Kilo Sperrmüll an. Ein Beispiel: Wiegt der Sperrmüll 80 Kilo, so zahlt man dafür die pauschale Gebühr von sieben Euro. Bringen die Abfälle 110 Kilo auf die Waage, so beträgt die neue Gebühr (sieben Euro plus 1,65 Euro) 8,65 Euro.

Was ändert sich noch 2018?

Die Fraktion unbehandeltes Holz, die man bis zu einer Freimenge von 20 Kilo bisher kostenlos auf allen Sperrmüllsammelstellen entsorgen konnte, entfällt. Diese Abfälle gehören jetzt zur kostenpflichtigen Fraktion Sperrmüll-Altholz.

So kann man Sperrmüllgebühren sparen

Abfallvermeidung: Vor der Entsorgung von sperrigen Gegenständen aus dem Haushalt sollte man prüfen, ob man sie reparieren und weiter nutzen kann. Über noch gut erhaltene Haushaltsgegenstände freuen sich die zahlreichen Gebrauchtwarenhäuser in der Region. Eine Liste findet man auf der Internetseite des ZAW. Auch Flohmärkte, Verschenk- oder Tauschbörsen im Internet stellen oft eine Alternative zur Entsorgung dar.

Sorgfältig trennen: Wer seine Abfälle, die als Sperrmüll entsorgt werden sollen, sorgfältig trennt, spart Geld: Metalle, Glas, Verpackungen und Elektro-Altgeräte kann man auf den Recyclinghöfen des ZAW kostenlos abgeben.

Sammeln und sparen: Im Vergleich zu den alten Sperrmüllgebühren, bei denen pro angefangene 20 Kilo 3,30 Euro zu bezahlen waren, gilt jetzt bis zu einem Gewicht von 100 Kilo eine Pauschalgebühr von 7 Euro. Es lohnt sich also, Sperrmüll, den man entsorgen will, zu sammeln.

Das gehört zum Sperrmüll: Möbel und Möbelteile, Kinderwagen, Lampen, Bilder, Matratzen, Koffer, Bodenbeläge, Teppiche, Kinderspielzeug, sperrige Kunststoffteile und Holzabfälle.

Das gehört nicht zum Sperrmüll: Metallschrott, Elektrogeräte, Altreifen, Bauabfälle.

Weitere Informationen zur Sperrmüllentsorgung und die Adressen und Öffnungszeiten aller 28 Sperrmüllsammelstellen findet man auf der Internetseite des ZAW Donau-Wald unter www.awg.de !

Hier kann man auch ein Informationsblatt zu den neuen Sperrmüllgebühren herunterladen, das in gedruckter Form auf allen Recyclinghöfen des ZAW Donau-Wald zur kostenlosen Mitnahme bereit liegt.


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