13.12.2017, 11:40 Uhr

Ferien satt Mit 28 Urlaubstagen unglaubliche 73 Tage faulenzen


Das Jahr 2018 ist ein Traumjahr für alle gewieften Urlaubs-Planer.

DEGGENDORF Die gute Nachricht gleich vorweg: 2018 fallen alle Feiertage – bis auf Heilige Drei Könige – auf einen Arbeitstag. Es gibt somit keine „gestohlenen Feiertage“. Mit etwas Tüftelei kann man seinen Urlaub extrem verlängern – vorausgesetzt, man arbeitet fünf Tage in der Woche von montags bis freitags.

Der Beginn des Jahres 2018 beginnt jedoch noch nicht besonders verheißungsvoll. Neujahr liegt an einem Montag, Heilige Drei Könige am darauf folgenden Samstag. Zum klassischen Brückenbauen bringt das nichts. Aber wer sich vier Urlaubstage nimmt, verabschiedet sich damit für neun Tage von Samstag, 30. Dezember, bis Sonntag, 7. Januar.

Weiter geht‘s mit Ostern. Hier kann man mit nur vier Urlaubstagen ganze zehn Tage lang frei machen, wahlweise in der Karfreitagwoche oder der Ostermontag-Woche.

Den nächsten Boxenstopp sollte man zum Tag der Arbeit einplanen. Mit nur einem Urlaubstag am 30. April kann man vier Tage lang frei machen.

Und auch an Christi Himmelfahrt sind vier freie Tage mit nur einem Urlaubstag am Freitag, 11. Mai, drin.

Als Nächstes folgt im Kalender Pfingsten. Wer sich von 22. bis 25. Mai freinimmt, kann neun Tage lang tiefenentspannen. In Bayern gibt‘s im Mai sogar noch einen Feiertag, nämlich Fronleichnam am Donnerstag, 31. Mai. Wer sich am Freitag, 1. Juni, einen Urlaubstag einträgt, hat wieder vier Tage lang frei.

Dann folgt eine kleine Durststrecke bis Maria Himmelfahrt am Mittwoch, 15. August. Hier kann man sich am 13. und 14. August oder 16. und 17. August zwei Tage lang Urlaub nehmen, um fünf Tage lang zu faulenzen. Noch besser ist es aber, seinen Urlaub am 13., 14., 16. und 17. August einzutragen. Insgesamt kommt man so nämlich auf neun freie Tage.

Allerheiligen liegt 2018 einfach ideal

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt ebenfalls auf einen Mittwoch. Deshalb kann man sich auch hier zwei Tage vorher und zwei Tage nachher freinehmen, um neun Tage zu genießen.

Ein schöner Brückentag folgt mit Allerheiligen am Donnerstag, 1. November. Mit einem Urlaubstag am Freitag bleibt man einfach vier Tage lang daheim.

Weihnachten liegt 2018 mitten in der Woche und schafft somit traumhafte Voraussetzungen für einen ausgedehnten Winterurlaub. Heiligabend ist am Montag. Wer sich also am 24., 27., 28. und 31. Dezember freinimmt, kommt mit nur vier Urlaubstagen auf satte elf Tage Freizeit.

Wer nun die so verbrauchten Urlaubstage zusammenzählt, wird sicherlich einen Luftsprung machen. Denn mit insgesamt 28 eingesetzten Urlaubstagen kommt man auf 73 freie Tage. Nur werden da leider die Kollegen nicht mitspielen, die wohl ebenfalls die eine oder andere günstige Woche ergattern möchten.

Außerdem gibt es natürlich auch Schattenseiten, die vor allem den Geldbeutel betreffen: Rund um die Brückentage sind Flüge zu den 20 beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen durchschnittlich um 16 Prozent teurer. An Ostern sind es 20 Prozent und an Neujahr sogar 58 Prozent, die man tiefer in die Tasche greifen muss.


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