07.12.2017, 14:12 Uhr

Alternative Absatzwege Niederbayerischer Direktvermarktertag in Metten

Sich ändernde gesellschaftliche Entwicklungen geben Direktvermarktern Anlass dazu, alternative Absatzwege für ihre Produkte zu finden. (Foto: 123rf.com)Sich ändernde gesellschaftliche Entwicklungen geben Direktvermarktern Anlass dazu, alternative Absatzwege für ihre Produkte zu finden. (Foto: 123rf.com)

Der niederbayerische Direktvermarktertag 2018 greift das Thema „Erfolgreiche Vermarktung – viele Wege führen zum Ziel“ auf.

METTEN Im Mittelpunkt der Veranstaltung am Mittwoch, 7. Februar, im Kloster Metten stehen Vermarktungswege, die nicht zur klassischen „Ab-Hof-Vermarktung“ zählen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Beraternetzwerk Direktvermarktung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Niederbayern.

Sich ändernde gesellschaftliche Entwicklungen geben Direktvermarktern Anlass dazu, alternative Absatzwege für ihre Produkte zu finden. Welche Trends gibt es derzeit, die auch die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte berührt? Und wie kann der Direktvermarkter darauf reagieren? Sabine Biberger vom Fachzentrum für Diversifizierung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt wird in ihrem Vortrag die aktuelle Situation und zukünftige Trends vorstellen.

Eine Möglichkeit des alternativen Absatzes bietet der Lebensmitteleinzelhandel, in dem regionale Produkte das Sortiment der Supermärkte bereichern. Doch welche Anforderungen stellt der Lebensmitteleinzelhandel an die Vermarkter und welche Chancen und Risiken ergeben sich durch diesen Vermarktungsweg? Vertreter des Einzelhandels und Praktiker, die bereits Erfahrung mit dieser Art der Vermarktung gemacht haben, werden das Für und Wider beleuchten.

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Veranstaltung wird das Thema „Online-Handel“ sein. Dr. Karlheinz Firsching vom Bosshammersch Hof verfügt über langjährige Erfahrung mit dieser Vermarktungsform. Er wird in seinem Vortrag die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen der Vermarktung über das Internet aufzeigen.

Doch auch ohne eigenen Onlinehandel gibt es Möglichkeiten, das Angebot über das Internet bekannter zu machen. Mittlerweile gibt es einige Plattformen, die es Direktvermarktern erleichtern, Verbrauchern ihre Produkte näher zu bringen. Am Direktvermarktertag werden mehrere Internet-Plattformen vorgestellt, wie beispielsweise „Regionales Bayern“, „Regiothek“ sowie „Wirt sucht Bauer“.

Der Trend zur Vermarktung über Automaten nimmt immer mehr zu. Neben Milch werden auch Produkte wie Eier, Nudeln, Gebäck, Fruchtaufstriche, Brot, Gebäck bis hin zu Wurstwaren und Fleisch über Automaten vermarktet. Der Automat ermöglicht es den Verbrauchern, über die üblichen Ladenschlusszeiten hinaus einzukaufen. Neben den Erfolgsfaktoren wird Dr. Anja Hensel-Lieberth vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auch über gesetzliche Anforderungen, Arbeitszeitaufwand und Wirtschaftlichkeit informieren. Ein Bericht eines erfolgreichen landwirtschaftlichen Unternehmers mit Automatenvermarktung schließt sich dem Vortrag an.

Die Teilnehmergebühr beträgt 15 Euro. Anmeldung ist online unter www.diva.bayern.de (filtern nach Direktvermarktung, Niederbayern) erforderlich. Nähere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Homepage des AELF Deggendorf unter www.aelf-dg.bayern.de zu finden. Ansprechpartnerin für Rückfragen am AELF Deggendorf ist Mechthild Schmidhuber, 0991 208 – 120.


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