13.01.2019, 17:18 Uhr

Keine Entspannung Die aktuelle (Katastrophen)-Lage im Landkreis Traunstein

(Foto: LRA Traunstein)(Foto: LRA Traunstein)

Am heutigen Sonntag sind im Landkreis Traunstein rund 1.600 Hilfskräfte im Einsatz. Zwei Drittel davon sind Helfer der Feuerwehren. Die Bundeswehr beteiligt sich mit etwa 100 Soldatinnen und Soldaten, die überwiegend in Reit im Winkl, Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf aktiv sind.

LANDKREIS TRAUNSTEIN UPDATE 16.30 Uhr:

Aktueller Überblick: Straßensperren, eingeschränkte Befahrbarkeit von Straßen im Landkreisgebiet Traunstein

B 305 Ruhpolding – Reit im Winkl gesperrt

B 307 Kössen (A) – Schleching gesperrt

St2304 Kössen (A) – Reit im Winkl gesperrt

(Foto: LRA Traunstein)

Reit im Winkl Winklmoosstraße gesperrt

Ruhpolding Steinbergalmstraße gesperrt

Traunstein Nebenstraßen gesperrt

Hauptstraßen eingeschränkte Räumung

Gemeindestraße nach Knappenfeld gesperrt

Siegsdorf Mehrere gesperrte Gemeindestraßen

Bergen Gemeindestraße Weißachental

Richtung Kohlstatt gesperrt

Grabenstätt Gemeindeverbindungsstraße

Erlstätt – Innerlohen gesperrt

A 8 störungsfrei

Bahnlinien:

Bahnlinie Traunstein – Ruhpolding bis einschl. 14.01.2019 kein Betrieb

– Busnotverkehr durch Fa. Hövels

UPDATE 10.30 Uhr

Am heutigen Sonntag sind im Landkreis Traunstein rund 1.600 Hilfskräfte im Einsatz. Zwei Drittel davon sind Helfer der Feuerwehren. Die Bundeswehr beteiligt sich mit etwa 100 Soldatinnen und Soldaten, die überwiegend in Reit im Winkl, Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf aktiv sind.

Erstmals sind auch Kräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz, die unter anderem die Schneefräsarbeiten auf der B 306 unterstützen. Zudem sind heute auch zwei Hilfeleistungskontingente aus Österreich zur Unterstützung vor Ort.

Ein Kontingent stellt der Bezirk Pongau aus dem Land Salzburg (60 Einsatzkräfte), das zweite Kontingent kommt aus Oberösterreich (50 Mann).

Wie in den vergangenen Tagen gibt es darüber hinaus auch am heutigen Sonntag großartige Unterstützung von Hilfeleistungskontingenten aus anderen bayerischen Landkreisen (siehe Bild 1: Feuerwehren des Landkreises Freising heute Morgen vor der Abfahrt nach Traunstein).

Der operative Schwerpunkt der Einsatzkräfte liegt weiter darauf, die Verkehrs- und Sicherheitsinfrastruktur wieder in vollem Umfang herzustellen. Hierzu zählen etwa freie Hauptverkehrsstraßen, Rettungswege und Hydranten. Ein weiterer Fokus liegt darauf, gefährdete Dächer von Schneelasten zu befreien. Klare Priorität haben hierbei Gebäude und Einrichtungen der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Daseinsvorsorge. Hierzu gehören insbesondere Krankenhäuser, Altenheime, Feuerwehrhäuser, Rettungswachen und Rathäuser im Landkreis Traunstein.

Neue örtliche Schwerpunkte (neben Reit im Winkl, Ruhpolding, Inzell, Siegsdorf und Traunstein) sind die Gemeinden Schleching und Bergen.


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