12.01.2019, 14:15 Uhr

Kampf gegen die Schneemassen 1.700 Soldaten unterstützen die Winterhilfe

(Foto: Gebirsgjäger)(Foto: Gebirsgjäger)

Der Hilfseinsatz der Gebirgsjägerbrigade 23 geht auch am heutigen Samstag weiter. 1.700 Soldaten sind im Einsatz oder in Bereitschaft. Sie sind in den fünf Landkreisen, in denen Katastrophenalarm ausgelöst wurde, eingesetzt.

OBERBAYERN SÜD In den Landkreisen Miesbach, Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgadener Land und Traunstein räumen die Soldaten Dächer, die durch die Schneelast vom Einsturz bedroht sind. Im Einsatz sind alle Verbände der Gebirgsjägerbrigade 23 „BAYERN“ sowie Soldaten des Informationstechnikbataillons 293 aus Murnau am Staffelsee.

Ein Hubschrauber H145M LUH SOF der Luftwaffe aus Laupheim und Heeresbergführer der Gebirgsjägerbrigade 23 sind zur Stunde im Einsatz, um im Bereich Reit im Winkl und Ruhpolding Lawinen kontrolliert auszulösen. Er wird nach Möglichkeit auch im Bereich der B305 und in Siegsdorf eingesetzt, um mit dem sogenannten „Downwash“ Schnee von den Bäumen zu entfernen. Dabei wird der Wind der Rotorblätter genutzt, um Schnee von den Ästen zu wehen.


0 Kommentare