15.05.2018, 15:06 Uhr

Wenige Tage nach Wochenblatt-Bericht Schee is anders, aber immerhin: Schlaglochpiste wurde entschärft


Nur wenige Tage nach dem Bericht im Wochenblatt wurde zwischen Taching und Holzhausen bei Hucking notdürftig geteert.

TACHING. Nein, einen Schönheitspreis verdient die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Taching und Holzhausen bei Hucking noch immer nicht. Trotzdem ergab sich Erstaunliches: Die „Straße der Schande“, die man auf den ersten Blick eher in Absurdistan statt in Deutschland verortet hätte, wurde „generalüberholt“ und die schlimmsten Löcher zugeteert.

„Hod si oana narrisch fui Mühe gmacht“

Wochenblatt-Leser und Fotograf Hans Lamminger, er war übrigens NICHT der Informant unseres Artikels vom 2. Mai, teilte via Facebook das freudige Ereignis mit und mutmaßte, ob nicht „die kritische Berichterstattung des Wochenblattes“ dahinterstecken könnte. Darüber möge sich jeder selbst eine Meinung bilden. Vielleicht war es ja auch die gut gefüllte „Blitzer-Kasse“, denn die Gemeinde Taching am See mit dem Ortsteil Tengling ist sicher vielen Autofahrern fototechnisch schon mal zum Verhängnis geworden.

Nach einem Ortstermin am Freitag fällt das Fazit so aus: „Der gute Wille ist erkennbar. Nicht mehr und nicht weniger.“ Das Schild „Straßenschäden“ kann getrost stehen bleiben, und auch das Tempolimit von 50 km/h sollte nach der „Schönheitskur“ nicht ausgereizt werden. Bezeichnend auch die Facebook-Kommentare: „So hod si oana aber narrisch fui Mühe gmacht“, schreibt Margit K. Ein anderer User: „Ich kenne die Straße seit 30 Jahren. Sie sieht immer schon so unmöglich aus. Eine Erneuerung der Strecke ist von Vorteil.:)))“. Man möchte hinzufügen: Hoffentlich dauert es nicht weitere 30 Jahre, denn der nächste Winter kommt bestimmt ...


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