30.01.2020, 10:53 Uhr

Bilanz Einen Tag nach dem Schneechaos

Ein Räumfahrzeug der Straßenmeisterei Passau beim Einsatz. (Foto: pm/stbapa)Ein Räumfahrzeug der Straßenmeisterei Passau beim Einsatz. (Foto: pm/stbapa)

So lief der Winterdienst für das Straßenbauamt im Landkreis.

LANDKREIS REGEN Im „Woid“ normal, in den tieferen Lagen eher chaotisch: So stellte sich der Wintereinbruch am Mittwochmorgen dar. In den Einsatzgebieten der neun Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamts Passau begann der Winterdienst zum Teil bereits ab 2 Uhr morgens, der ab 4 Uhr einsetzende Schneefall bereitete an einigen Stellen Schwierigkeiten. Der nasse Schnee stellte vor allem Lastwagen-Fahrer vor große Probleme: Dieser verdichtet sich unter den Lkw-Reifen sofort und wird rutschig, so dass viele Lkw schon auf kleinen Anstiegen hängenblieben. Das führte zu mehrfachen Stauungen im Straßennetz.

In Zwiesel hatte es seit den frühen Morgenstunden etwa zehn Zentimeter geschneit. Die Straßenmeisterei war mit allen Fahrzeugen ab 3.30 Uhr unterwegs. Bekannt ist nur ein Unfall, der sich auf der St 2135 ereignete – wohl wegen nicht angepasster Geschwindigkeit.

Auch im Bereich Viechtach werden „normale winterliche Verhältnisse“ gemeldet. Die immer wieder auftretenden Schneeschauer bereiteten bisher keine Probleme, ebenso im Bereich der Straßenmeisterei Straubing.

Auf der B 12 im Bereich der Straßenmeisterei Freyung war der Winterdienst seit Dienstagabend, als der erste Schneefall einsetzte, im Dauereinsatz. Auf den übrigen Strecken begann der Winterdienst ab 2 Uhr morgens.

Wegen eines Lkw-Unfalls auf der B 12 bei Außernbrünst staute sich der morgendliche Verkehr fast bis Herzogsreut zurück. Aufgrund schlechter Bereifung blieben in Fahrtrichtung Landesgrenze mehrere Lkw auf der B12 liegen, wodurch der Verkehr zeitweise zum Erliegen kam. Schwerere Unfälle bzw. Unfallhäufungen aufgrund der Witterung wurden bislang nicht gemeldet.

Das Staatliche Bauamt Passau mit den Straßenmeistereien Freyung/Hauzenberg, Passau/Vilshofen, Pfarrkirchen, Deggendorf/Straubing und Viechtach/Zwiesel betreut ein Netz von über 2100 Kilometern Bundes-, Staats- und Kreisstraßen. Auf diesem Streckennetz können die Räum- und Streufahrzeuge nicht überall gleichzeitig unterwegs sein.


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