15.03.2019, 09:36 Uhr

Naturoffensive Bayern Vier neue Ranger im Naturpark

Der 1. Vorsitzende des Naturparks Bayer. Wald, Heinrich Schmidt (r.) begrüßt die vier neuen Ranger (v. r.) Kaja Dolze, Lea Stier, Martin Graf und Marco Müller. (Foto: pm/Naturpark Bayerischer Wald)Der 1. Vorsitzende des Naturparks Bayer. Wald, Heinrich Schmidt (r.) begrüßt die vier neuen Ranger (v. r.) Kaja Dolze, Lea Stier, Martin Graf und Marco Müller. (Foto: pm/Naturpark Bayerischer Wald)

Vier neue Ranger unterstützen erstmals die Arbeit am Naturpark Bayerischer Wald.

ZWIESEL Im Herbst 2018 wurde von der Bayerischen Staatsregierung eine neue Naturoffensive Bayern verkündet. Mit im Focus stand eine deutliche Stärkung der Naturparke durch Ranger, neue Naturpark-Infozentren und der Betrieb dieser neuen Infozentren.

Der Naturpark Bayerischer Wald hat die Möglichkeit genutzt, bis zu vier Ranger zu beschäftigen, und gleich alle vier möglichen Personalstellen zum Frühjahr 2019 besetzt. Im November und Dezember lief die Stellenausschreibung und die Personalauswahl. Vier Personen, die aufgrund ihres Fachstudiums gut qualifiziert sind und teilweise auch schon Erfahrungen auf diesem Gebiet mitbringen, wurden aus etwa 120 Bewerbern ausgewählt.

Im März und Anfang April läuft nun die Einarbeitungsphase. Die Naturpark – Förderrichtlinie (LNPR) gibt vor, dass die Ranger in vier Aufgabengebieten unterwegs sein müssen. Es sind dies die Bereiche Naturschutz und Landschaftspflege, naturbezogene Erholung und Besucherlenkung, naturparkspezifische Bildungs- und Informationsarbeit, Monitoring sowie Mitwirkung bei naturschutzrelevanten Forschungsaktivitäten.

Gefördert wird dies über die LNPR – Förderrichtline des Bayerischen Umweltministeriums unterstützt durch die Höheren Naturschutzbehörden der Regierung von Niederbayern. Zur Anwendung kommen Pauschalen, die einer 90-prozentigen- Förderung gleichkommen, weil dies ansonsten für die Naturpark nicht finanzierbar wäre.

Die Ranger sollen viel draußen sein, vor allem auch an Wochenenden und bei Aktionen. Sie sollen vor allem die Themen schwerpunktmäßig bearbeiten, die bisher etwas zu kurz gekommen sind. Derzeit wird auch Bayern weit noch an einer einheitlichen Ranger-Kleidung gearbeitet.

Ab April wird man die Leute im Gelände antreffen. Die Aufgabenkataloge sind lang und man muss ganz realistisch bleiben. Im Schnitt ist ein Ranger für etwa 22 Naturparkgemeinden in den vier Naturparklandkreisen mit ihren 89 Naturparkgemeinden verantwortlich, das heißt, es werden auch Wünsche unerfüllt bleiben, weil man sich natürlich zunächst auch auf Brennpunkte im Naturschutz und bei der Besucherlenkung konzentrieren muss.


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