13.01.2019, 12:24 Uhr

Obacht Lebensgefahr durch erhöhte Schneebruchgefahr im Wald

Bereits am Samstag gab’s im Nationalpark Bayerischer Wald viel Schneebruch. In der Nacht auf Sonntag hat sich die Lage nochmals verschärft. (Foto: Gregor Wolf/NPV-BW)Bereits am Samstag gab’s im Nationalpark Bayerischer Wald viel Schneebruch. In der Nacht auf Sonntag hat sich die Lage nochmals verschärft. (Foto: Gregor Wolf/NPV-BW)

Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein vorerst bis inklusive Dienstag gesperrt.

NEUSCHÖNAU/LUDWIGSTHAL Derzeit rät die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald dringend davon ab, den Wald zu betreten. Es besteht Lebensgefahr! Grund dafür ist die enorme Schneelast auf den Bäumen, die sich nach den nassen Niederschlägen in der Nacht auf Sonntag nochmals erhöht hat. Dutzende starke Äste, Baumkronen und ganze Bäume sind bereits auf Wanderwege gefallen. Und die Wetterprognosen sagen voraus, dass in den nächsten Stunden nochmal mit einer Verschlechterung der Lage zu rechnen ist.

Aus diesem Grund bleiben die Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein mit den Tier-Freigeländen sowie dem Hans-Eisenmann-Haus und dem Haus zur Wildnis bis inklusive Dienstag komplett gesperrt. Je nach Situation könnte diese Sperrung sogar noch verlängert werden.

Konsequenzen aus der Wetterlage haben zudem die Schutzhäuser im Nationalpark gezogen. Sowohl das Falkensteinschutzhaus als auch das Lusenschutzhaus und das Schwellhäusl sind am Sonntag geschlossen. Auch Loipen im Nationalparkgebiet sind derzeit de facto nicht nutzbar.


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