27.12.2017, 11:45 Uhr

Wegen neuen Regelungen im Eichrecht: Neue Sperrmüllgebühren ab Januar 2018

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Aufgrund veränderter Regelungen im Eichrecht muss der ZAW Donau-Wald ab Januar 2018 die Sperrmüllgebühren neu festlegen.

AUßERNZELL/REGEN Das ist neu: Bis zu einem Gewicht von 100 Kilo Sperrmüll gilt eine pauschale Gebühr von 7 Euro. Die bisherige Regelung (Abrechnung pro angefangene 20 Kilo) entfällt. Ab einem Gewicht von 100 Kilo fallen – zusätzlich zur Pauschale von 7 Euro - 1,65 Euro Gebühr pro 10 Kilo Sperrmüll an. Ein Beispiel: Wiegt der Sperrmüll 80 Kilo, so zahlt man dafür die pauschale Gebühr von 7 Euro. Bringen die Abfälle 110 Kilo auf die Waage, so beträgt die neue Gebühr (7 Euro plus 1,65 Euro) 8,65 Euro.

Was ändert sich noch 2018?

Die Fraktion unbehandeltes Holz, die man bis zu einer Freimenge von 20 Kilo bisher kostenlos auf allen Sperrmüllsammelstellen entsorgen konnte, entfällt. Diese Abfälle gehören jetzt zur kostenpflichtigen Fraktion Sperrmüll-Altholz.

So kann man Sperrmüllgebühren sparen

Abfallvermeidung: Vor der Entsorgung von sperrigen Gegenständen aus dem Haushalt sollte man prüfen, ob man sie reparieren und weiter nutzen kann. Über noch gut erhaltene Haushaltsgegenstände freuen sich die zahlreichen Gebrauchtwarenhäuser in der Region. Eine Liste findet man auf der Internetseite des ZAW. Auch Flohmärkte, Verschenk- oder Tauschbörsen im Internet stellen oft eine Alternative zur Entsorgung dar.

Sorgfältig trennen: Wer seine Abfälle, die als Sperrmüll entsorgt werden sollen, sorgfältig trennt, spart Geld: Metalle, Glas, Verpackungen und Elektro-Altgeräte kann man auf den Recyclinghöfen des ZAW kostenlos abgeben.


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