15.07.2020, 14:28 Uhr

Das freut die Insekten Wacker Chemie Burghausen bringt Wiesen zum Blühen

Auf dem Werkgelände in Burghausen gibt es jetzt auf zwei Flächen als Blühwiesen für Insektennahrung. Foto: WackerAuf dem Werkgelände in Burghausen gibt es jetzt auf zwei Flächen als Blühwiesen für Insektennahrung. Foto: Wacker

Auf 2.312 Quadratmetern freuen sich die unterschiedlichsten Insekten über einen bunten, blühfreundlichen Bewuchs

Burghausen. Vor mehr als einem Jahr startete die Wacker Chemie AG ein Gemeinschaftsprojekt zur Förderung der Artenvielfalt – buchstäblich auf der grünen Wiese. In Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Altötting wurde der Alzkanal.Damm auf eineinhalb Kilometern Länge zwischen Burgkirchen und Hirten ökologisch aufgewertet. Darüber hinaus

legte WACKER auf seinem Werkgelände in Burghausen zwei Flächen als

Blühwiesen für Insektennahrung an.

Wo letztes Jahr noch zwei brachliegende Bereiche waren, freuen sich in diesem Jahr auf insgesamt 2.312 Quadratmetern die unterschiedlichsten Insekten über einen bunten, blühfreundlichen Bewuchs. Die heimischen Wildblumen und Wildgräser, die im Frühjahr 2019 unter der fachlichen Koordination der Abteilungen Umwelt und Werkplanung angesät wurden, bereichern jetzt mit ihren unterschiedlichen Blühfolgen die Vegetation im Werk Burghausen.

„WACKER leistet damit seinen Beitrag zum Blühpakt Bayern, dessen Ziel eine spürbare Erholung der Bestände und Vergrößerung der Insektenvielfalt ist“, erläutert Dr. Andreas Moser, Leiter der Abteilung Umwelt dieses Engagement für ein naturnahes Industriegelände.

Wichtig für die Entwicklung der heimischen Insekten ist auch die Vernetzung der Lebensräume, die durch die Blühflächen in der Region entstanden sind. Dafür hat die Wacker Chemie AG zusätzlich 30.000 Quadratmeter Fläche entlang des Alzkanal-Damms zwischen Burgkirchen und Hirten für ein Biodiversitätsprojekt zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen des Landschaftspflegeprogramms Bayern kümmert sich der Landschaftspflegeverband Altötting um die Pflege dieses Abschnitts, der aufgrund seines langgestreckten Verlaufs besonders wirksam zum Verbund von Biotopen beitragen kann. Ziel ist es, eine artenreiche Blühstruktur wiederaufzubauen und weiterzuentwickeln, auf der sich viele verschiedene Blumen, Gräser und Insekten ansiedeln können.

„WACKER fokussiert sich nicht nur auf betrieblichen Umweltschutz. Als

langjähriges Mitglied des Umweltpakts Bayern kommen wir auch unserer

Verantwortung nach, Maßnahmen und Projekte zum Schutz von Umwelt und Natur durchzuführen und uns an der Bewahrung der biologischen Vielfalt zu beteiligen,“ erklärt Werkleiter Dr. Dieter Gilles.

Weitere Informationen zum Umweltpakt Bayern und zum Blühpakt Bayern finden Sie im Internet unter www.umweltpakt.bayern.de und www.bluehpakt.bayern.de