09.01.2020, 12:24 Uhr

Orthodoxer Brauch Feierliche Salzachsegnung am 12. Januar

(Foto: Wochenblatt)(Foto: Wochenblatt)

Damit soll Bedutung lebendiger Flüsse für die Menschen gewürdigt werden

BURGHAUSEN. In der orthodoxen Christenheit ist es ein uralter Brauch, am Tag der Taufe Christi strömende Wasser zu segnen. Dort wird am 6. Januar der Tag der Epiphanie, die Taufe Christi gefeiert.

In engem Zusammenhang damit steht traditionell das Ritual, alle Gewässer wie das Meer, die Seen, die Flüsse sowie Quellen und Brunnen zu segnen.

Damit wird auch und besonders die Bedeutung lebendiger Flüsse für das Leben der Menschen gewürdigt. Bei dem Ritus wird das Kreuz dreimal ins Wasser geworfen und wieder herausgezogen.

Der Segen gilt dabei nicht allein dem Wasser, vielmehr der gesamten Schöpfung.

Auch wir wollen in ökumenischer Verbundenheit mit der Segnung der Salzach an die Bedeutung des – fließenden – Wassers erinnern und die Menschen ermutigen, für den Schutz der Natur und die Erhaltung der gesamten Schöpfung einzutreten.

Gestaltet wird die Feier vom evangelischen Pfarrer Diethard Buchstädt und dem katholischen Kaplan Michael Vogt.

Sonntag, den 12. Januar 2020 - Um 14:00 Uhr

Treffpunkt: Jugendherberge Burghausen, Kapuzinergasse 235


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