20.08.2019, 10:51 Uhr

Umwandlung stadteigener Waldbestände Stadt Töging setzt auf Mischwald

(Foto: Dr. Windhorst)(Foto: Dr. Windhorst)

Förderung des Freistaats für Umwandlung von Monokulturen

TÖING. Borkenkäferplage, Hitzestress bei Nadelbäumen, kaum Biodiversität: Die allgemeine Diskussion über Probleme mit Monokulturen im Wald macht auch vor den Toren der Stadt Töging nicht halt.

Abhilfe hierfür kann die Schaffung von Mischwäldern bringen. Wo noch kein Mischwald vorhanden ist, legt die Stadt daher in den stadteigenen Waldbeständen Wert auf die Umwandlung von Fichtenmonokulturen, die besonders anfällig für Borkenkäfer sind, in Mischwälder.

Dieses Jahr konnte bereits eine etwa 2.000 qm große Fläche in den Innauen, die bisher eine reine Fichtenmonokultur war, in Mischwald umgewandelt werden. Dafür wurden gut 700 Bäume neu gepflanzt, nachdem die vorhandenen Fichten dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen waren und gefällt werden mussten. Sowohl die Fällung als auch die Neupflanzung ist in enger Abstimmung mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten erfolgt.

Die Stadt hat hierfür Fördermittel des Freistaats Bayern in Höhe von rund 1.000 EUR erhalten, mit denen die Jungbäume angeschafft wurden. Die Pflanzungen führte die Stadt mit ihrem „Grüntrupp“ unter der Leitung von Alexander Urich selber durch.

Erster Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst zeigt sich überzeugt: „Mischwäldern gehört die Zukunft. Ich danke unserem Bauhof-Team, das diese Arbeiten fachkundig und routiniert durchgeführt hat“.


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