23.07.2019, 12:30 Uhr

Im Mühlenpark In Burghausen beginnt die Erntezeit

Stadtgärtner Peter Schweikl und Sarah Freudlsperger vom Umweltamt an den reichlich bestückten Hochbeeten im Mühlenpark. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)Stadtgärtner Peter Schweikl und Sarah Freudlsperger vom Umweltamt an den reichlich bestückten Hochbeeten im Mühlenpark. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)

Wer erntet, darf auch gern mit den bereitgestellten Gießkannen gießen

BURGHAUSEN. Ruccola, Minze, Tomaten — das sind nur einige Pflanzen, die im Moment im Mühlenpark prächtig gedeihen und darauf warten, abgeerntet zu werden. Vor zwei Jahren wurden von den damaligen FÖJ‘lern zusammen mit Schülern der Franz-Xaver-Gruber Schule aus alten Paletten Hochbeete gebaut, die im Mühlenpark, u.a. auch zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert, aufgestellt wurden.

Wie jedes Frühjahr wurden diese heuer bepflanzt – ganz unterschiedlich, wie der Leiter der Stadtgärtnerei, Peter Schweikl, berichtet: „Auch Topinambur, Erdnuss, Gurken oder Rote Beete sind zu finden, wenn man die sechs Hochbeete genau unter die Lupe nimmt.“

Sarah Freudlsperger vom Umweltamt ist es wichtig, den öffentlichen Mühlenpark an sich, aber auch die Ernte-Möglichkeit in das Bewusstsein der Burghauser Bürgerinnen und Bürger zu rufen: „Der Park ist inzwischen richtig schön eingewachsen und es ist herrlich beruhigend, sich hier neben dem Mühlbach aufzuhalten. Nebenbei kann man dann noch selbst gepflückte, ungespritzte Heidelbeeren oder Johannisbeeren kosten, die die Sträucher reichlich tragen.“ Auch Burghauser Superfood“ wie Aroniabeeren oder Quitten wachsen im Mühlenpark.

„Wer erntet, darf auch gern mit den bereitgestellten Gießkannen gießen“, schmunzelt Schweikl und weist drauf hin, dass auch die Bäume auf den Streuobstwiesen schon reichlich tragen – und manche Äpfel schon im August erntereif sind. Im Bräugartl, am Waldpark und im Brunnenfeld liegen diese Streuobstwiesen, die von jedermann abgeerntet werden dürfen – spätestens im Herbst ist es dann überall soweit.


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