14.03.2019, 12:15 Uhr

Managementplan für das FFH-Gebiet Kamm-Molch-Habitate in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn

(Foto: LWF Freising)(Foto: LWF Freising)

Auftaktveranstaltung am 19. März im Landratsamt Altötting

ALTÖTTING. Die Regierung von Oberbayern veranstaltet zusammen mit der Forstverwaltung und den unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter Altötting und Mühldorf am Inn eine Auftaktveranstaltung zum Managementplan für das FFH-Gebiet „Kamm-Molch-Habitate in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn“: Der Termin findet statt am Dienstag, 19. März 2019, um 10:00 Uhr, im Landratsamt Altötting, Bahnhofstr. 38, 84503 Altötting (Großer Sitzungssaal). Grundeigentümer sowie andere interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Das 114 Hektar große FFH-Gebiet ist sowohl ein wichtiger Bestandteil im oberbayerischen „Natura 2000“-Netz als auch von überregionaler Bedeutung. Dies hat die Meldung als FFH-Gebiet unterstrichen, für die vor allem die landesweit bedeutsamen Laichbestände und Landlebensräume von Amphibien entscheidend war. Die stillgelegten Kiesabbaustellen und Teiche sind Trittsteinhabitate mit großen Beständen der Gelbbauchunke und des Kammmolchs.

Für die Managementplanung in den oberbayerischen Natura 2000-Gebieten ist die Regierung von Oberbayern als höhere Naturschutzbehörde federführend zuständig. Im Rahmen der Managementplanung wird für jedes Natura 2000-Gebiet ein Gesprächsforum eingerichtet. Darin können alle Belange – naturschutzfachliche, soziale, forst-, land- und wasserwirtschaftliche – eingebracht werden. Denn nur durch gemeinsames Handeln aller Beteiligten lässt sich die wertvolle Kulturlandschaft Oberbayerns und damit der gute Zustand der Natura 2000-Gebiete erhalten.

Die Vertreter der Behörden möchten deshalb mit der Auftaktveranstaltung bereits vor der Erarbeitung des Managementplans mit allen Beteiligten in Kontakt treten und über die bevorstehenden Arbeitsschritte informieren. Anregungen und Wünsche zur Maßnahmenplanung werden zu einem späteren Zeitpunkt am Runden Tisch diskutiert und anschließend in den Managementplan einfließen. Der abgestimmte Maßnahmenkatalog des Managementplans ist dann zukünftig Richtschnur für die zuständigen Behörden, um den Erhalt des guten Zustandes des Natura 2000-Gebiets zu gewährleisten.


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