07.12.2018, 11:20 Uhr

Vorbildlich Burghausen in der Vorreiterrolle in Sachen E-Mobilität

Geschäftsstellenleiter Werner Lechner (v.l.), Erster Bürgermeister Hans Steindl sowie Dr. André Zorger, Franz-Josef Bloier und Susanne Moser vom Bayernwerk bei der Inbetriebnahme der neuen Ladesäulen. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)Geschäftsstellenleiter Werner Lechner (v.l.), Erster Bürgermeister Hans Steindl sowie Dr. André Zorger, Franz-Josef Bloier und Susanne Moser vom Bayernwerk bei der Inbetriebnahme der neuen Ladesäulen. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)

Burghausen setzt seit geraumer Zeit auf E-Mobilität: Seit August 2017 besteht die Pkw-Flotte der Stadt Burghausen ausschließlich aus Elektroautos.

BURGHAUSEN. „E-Mobilität ist die Zukunft, deshalb haben wir die Strom-Tankstellen im Stadtgebiet jetzt auch auf 24 Ladepunkte ausgebaut“, erklärt Erster Bürgermeister Hans Steindl bei der offiziellen Einweihung der neuen Ladesäulen mit Vertretern der Stadt und des Bayernwerks. Bei den neuen Stromtankstellen, die an neun Standpunkten im Stadtgebiet stehen, handelt es sich um Ladesäulen mit zwei Ladepunkten mit einer Ladeleistung von maximal 22 Kilowatt.

Die neuen E-Ladesäulen werden mit Mitteln aus dem Bundesprogramm zur Förderung von E-Ladesäulen gefördert. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäulen auch den Netzanschluss. Ziel des Programms ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit mehr als 15.000 E-Ladesäulen. „Burghausen hat mit nun 24 Ladepunkten eine Vorreiterrolle inne, so viele E-Tankstellen findet man in einer anderen Stadt der Region sicher nicht“, so Erster Bürgermeister Hans Steindl.

Die Ladesäulen bieten jedem die Möglichkeit, sein Elektroauto barrierefrei zu laden. Die E-Ladesäulen sind jederzeit öffentlich zugänglich und können von jedem genutzt werden können. Autofahrer, die Energie für ihr E-Auto tanken möchten, benötigen zur Verbindung ein Ladekabel mit Typ-II-Stecker. Der Ladevorgang eines E-Autos für eine Reichweite von 100 Kilometern dauert bei 22 Kilowatt Ladeleistung weniger als 60 Minuten – ideal also, um das eigene E-Auto zum Beispiel während eines Besuches der Burghauser Bäder wieder aufzutanken. Dabei parkt der Elektroautofahrer übrigens in der Salzachstadt kostenlos: Vier Stunden darf man zum Ladevorgang stehen bleiben (bitte Parkscheibe benützen).

An der E-Ladesäule wird jede Ladekarte eines Elektromobilitätsanbieters akzeptiert, der dem „Hubject“-Ladeverbund angehört. Zudem besteht eine direkte Lademöglichkeit ohne separate Anmeldung (Ad-hoc-Laden) mit einem Smartphone: Einfach den dargestellten QR-Code an der Ladesäule scannen, den Ladepunkt auswählen und das Elektroauto aufladen. Vor dem Ladebeginn sehen Nutzer immer den gültigen Preis. Die Abrechnung erfolgt über EC- oder Kreditkarte. Eine weitere Möglichkeit ist das Laden über die „E.ON-Drive“-App. Weitere Bezahlmöglichkeiten sind derzeit in Vorbereitung.

Die Ladesäulen befinden sich in der Tiefgarage am Stadtplatz, am Kaufland Parkplatz, am Lindacher Platz, am Parkplatz Hausbauernstr., in der Bürgerhaus-Tiefgarage, im neuen Parkdeck in der Zaglau, in Raitenhaslach, am Bäderparkplatz und in der Marienberger Str. (Nähe Bushaltestelle Hans-Kammerer-Schule).


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