26.06.2018, 13:52 Uhr

Die Heimat erkunden Wanderung entlang der Dachlwand

(Foto: Bund Naturschutz)(Foto: Bund Naturschutz)

Der Bund Naturschutz wandert zu Innleite und Dachlwand

MARKTL. Die Innleite mit der Dachlwand verdankt ihre jetzige Ausprägung den Urflüssen, die vor vielen Jahrmillionen vom Gebirge aus dem Tertiär stammenden südlichen Vollschotter eingeschwemmt haben. Im Laufe der Zeit drückte die Alz mitsamt ihrem Geschiebe den Inn in einer weiten Schleife nach Norden an die Abbruchkante und so entstand die Dachlwand.

Sie ist das Kernstück des 206 Hektar großen Vogel- und Naturschutzgebietes. Hier fällt das tertiäre Hügelland etwa 120 Meter steil zum Inntal ab.

Der Bund Naturschutz führt unter der Leitung von Walter Sage in die kühle und feuchte Schlucht. Walter Sage versucht dabei die Besonderheiten, wie z.B. Hirschzungenfarn und Riesenschachtelhalm, aber auch Bachhaft und Quelljungfern, sowie die Wasseramsel vorzustellen.

Feste, wasserdichte Schuhe oder Gummistiefel sind ratsam. Bei Starkregen entfällt die Wanderung. Bei heißem Wetter ist es besonders schön, da es in der Schlucht ca. 5° C kühler ist.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Artenkenntnisse“ im Vorfeld des Altöttinger Biodiversitäts-Symposiums 2019 statt.

Treffpunkt: Wander-Parkplatz an der Ortsverbindungstraße Marktl-Perach, Höhe Leonberg.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kurzfristige Änderungen (Wetter, …) auf der Webseite: www.altoetting.bund-naturschutz.de.


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