18.04.2018, 10:27 Uhr

Ordnungsamt schaut auf Stadtbild Radl-Säuberungsaktion im Frühjahr

(Foto: Stadt Burghausen / Hinterwinkler)(Foto: Stadt Burghausen / Hinterwinkler)

Zwei- bis dreimal jährlich werden herrenlose Räder im Stadtgebiet eingesammelt

BURGHAUSEN. Fahrräder, die zumeist nicht mehr funktionsfähig sind, bleiben häufig an den öffentlichen Fahrradständern lange stehen. „Über das Jahr hinweg sammeln sich hier gut und gerne 100 Drahtesel im Stadtgebiet, deswegen sind wir dazu übergegangen, dass wir zwei- bis

dreimal jährlich eine Säuberungsaktion durchführen“, erklärt Martin Hinterwinkler, Leiter des städtischen Ordnungsamtes. Selbstverständlich bekommen die rechtmäßigen Eigentümer der Fahrräder die Möglichkeit, noch zu handeln. Mit einem Vorlauf von ca. 14 Tagen werden

Handzettel an den entsprechenden Bikes angebracht, dass diese ab einem gewissen Datum entfernt und dem Fundamt übergeben werden. „Man muss ja auch gerade im Bahnhofsbereich davon ausgehen, dass sich Leute im Urlaub befinden“, weiß Martin Hinterwinkler. Und selbst wenn der Urlaub mal ein bisschen länger dauert, ist nichts passiert, denn: „Die Räder werden ein halbes Jahr im Fundamt aufbewahrt, bevor es zur Versteigerung kommt.“ So manch geklauter Drahtesel

fand so schließlich auch seinen Besitzer wieder, denn: „In Burghausen kommt es nicht so selten vor, dass Räder nur für eine Fahrt entwendet und dann irgendwo abgestellt werden“, erklärt Hinterwinkler.

Wer also sein Radl sucht: Ein Anruf bzw. Besuch im Fundamt könnte helfen. Und ansonsten gilt: „Öffentliche Plätze und Radständer, sind keine Dauerparkplätze, auch wenn die Räder nicht voll

funktionsfähig sind, müssen sie irgendwann wieder abgeholt werden, sonst holen wir sie. Da geht es um das gesamte Erscheinungsbild der Stadt“, erklärt Erster Bürgermeister Hans Steindl.


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