16.09.2014, 19:20 Uhr

Vorsicht! Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche beim Online-Banking

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Vor einem neuen Phänomen im Bereich der Computerkriminalität im Zusammenhang mit Computer-Banking und Online-Überweisungen warnt das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.

NÜRNBERG/BAYERN Bankkonten werden zunehmend ohne Überweisungsträger über das Internet vom heimischen PC aus oder über das Telefon geführt. Beim Home- und Internetbanking sind neben der Kontoverbindung ein Passwort und eine Identifikationsnummer (PIN) und für eine Überweisung und Datenänderungen eine nur einmal zu verwendende Transaktions-Autorisierungsnummer (TAN) erforderlich. Weiterhin ist es möglich das sogenannte mTAN-Verfahren, die Zusendung der TAN an die eigene Mobiltelefonnummer, für Überweisungen zu verwenden. Dazu wird seitens der Bank ein persönlicher Aktivierungscode per Post an die Kontoinhaber versandt.

In den letzten Betrugsfällen spähten die Täter die Kontoverbindungsdaten der Geschädigten aus und beauftragen im weiteren Verlauf über dessen Bank das mTAN-Verfahren, wobei sie stets ihre eigene Mobilfunknummer für Transaktionen angaben. Im Anschluss erhielten die Geschädigten von ihrer Bank per Post den Aktivierungscode zur Freischaltung des mTAN-Verfahrens zugesandt. Nach Erhalt der Unterlagen meldeten sich die Betrüger bei den Geschädigten, gaben sich als Bankmitarbeiter aus und entlockten ihnen durch geschickte Gesprächsführung den Aktivierungscode. Damit waren sie nun in der Lage beliebige Überweisungen vom Konto der Geschädigten zu tätigen.

Um nicht selbst Opfer dieser Betrugsmasche zu werden, gibt die Polizei folgende Präventionstipps: Bewahren Sie Passwort und Persönliche Identifikationsnummer immer getrennt voneinander auf. PIN und TAN sollten nicht am Computer gespeichert werden. Halten Sie Ihre Zugangs- und Aktivierungsdaten geheim und teilen Sie diese niemanden mit Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen Prüfen Sie Mails und Post Ihrer Bank genau und rufen Sie im Zweifel stets bei Ihrer Hausbank an. Verwenden Sie keine Links in Mails für das Online-Banking. Begrenzen Sie die Höhe Ihrer per Online-Banking möglichen Überweisungsbeträge.

Weitere Tipps und Präventionsmöglichkeiten finden sich im Internet unter www.polizei-beratung.de.


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