27.06.2017, 18:06 Uhr

Medizinische Versorgung 100 Millionen Euro für Erweiterung des Klinikums Augsburg

Foto: 123rf.com (Foto:Schmid)Foto: 123rf.com (Foto:Schmid)

Die medizinische Versorgung in Schwaben wird weiter gestärkt.

AUGSBURG/BAYERN Die medizinische Versorgung in Schwaben wird weiter gestärkt. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml sagte beim Richtfest der Westerweiterung des Klinikums Augsburg am Dienstag, 27. Juni: "Allein für den vierten Bauabschnitt, zu dem der Anbau West gehört, sind fast 100 Millionen Euro an Fördermitteln vorgesehen. Die Maßnahme ist damit aktuell das größte laufende Bauvorhaben an einem bayerischen Krankenhaus. Sie sehen: Mit unserem Bauinvestitionen machen wir das Klinikum Augsburg fit für die kommenden universitären Aufgaben."

Huml ergänzte: "Im Zuge der laufenden Generalsanierung haben wir bereits drei große Bauabschnitte am Klinikum Augsburg unterstützt. Eine neue Zentralsterilisation, eine neue Kinderklinik und die Modernisierung der kompletten OP-Abteilung. Insgesamt haben wir dafür rund 71 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung gestellt. Mit dem vierten Bauabschnitt kommen jetzt noch einmal fast 100 Millionen Euro dazu."

Die Ministerin unterstrich: "Die Erweiterung sorgt vor allem für einen enormen medizinischen Fortschritt im Klinikum Augsburg und bringt wichtige Bereiche wie Intensivpflege, die Labordiagnostik oder die Pathologie entscheidend voran. Das Klinikum Augsburg ist ein Garant für eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau."

Das Klinikum Augsburg ist das einzige Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Regierungsbezirk Schwaben und damit eine der tragenden Säulen der akutstationären Versorgung im gesamten südbayerischen Raum. Mit über 1.600 Betten ist es außerdem die größte Einzelklinik im Krankenhausplan des Freistaats Bayern.

Die Ministerin betonte: "Was für Augsburg gilt, gilt für ganz Bayern: Wir haben in allen Landesteilen ein dicht geknüpftes und leistungsfähiges Netz an akutstationären Einrichtungen. Dafür haben wir seit Beginn der staatlichen Krankenhausförderung Im Jahr 1972 gemeinsam mit den Kommunen über 22 Milliarden Euro an Investitionsmitteln bereitgestellt. Im bundesweiten Vergleich nehmen wir damit einen Spitzenplatz ein."

Huml unterstrich: "Auch in Zukunft sollen allen Bürgerinnen und Bürgern zeitgemäße und medizinisch hochwertige Krankenhäuser zur Verfügung stehen. Deswegen ist es mir sehr wichtig, die Krankenhausträger durch eine bedarfsgerechte und kontinuierliche Förderung zu unterstützen. Aktuell haben wir dafür über 500 Millionen Euro jährlich vorgesehen."


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