16.03.2011, 11:52 Uhr

Erdbeben künstlich verursacht? Nina Hagen: „Hinter Japan-Katastrophe steckt die USA”

Die Naturkatastrophen in Japan nehmen kein Ende. Nun melden sich die ersten Verschwörungstheoretiker zu Wort. Ganz vorn dabei: Nina Hagen

JAPAN/WELT Seit vier Tagen suchen Naturkatastrophen fast biblischen Ausmaßes Japan heim. Nun melden sich die ersten Verschwörungstheoretiker zu Wort. Mit dabei Nina Hagen, die hinter dem Erdbeben eine „künstliche Lenkung” der USA vermutet. Keiner weiß, was in Fukushima und in anderen Teilen Japans zurzeit wirklich passiert. Nina Hagen meint mehr zu wissen. Auf ihrer Facebook-Seite postet sie seit Tagen, was ihr alles zum Erdbeben in Japan einfällt. Ein Kernpunkt: Hinter dem Erdbeben stecke das HAARP-Projekt, eine Forschungsstation in Alaska, das in ihren Augen nur militärische Ziele verfolge. HAARP, das die Ionosphäre erforschen soll, sei ein perfides militärisches Unternehmen unter anderem zur Herstellung von „künstlichen Erdbeben.” So etwas Ähnliches hatte schon im Februar 2010 in einem Interview mit einer österreichischen Tageszeitung Claudia von Werlhof erklärt, eine Politologin, Ökofeministin und Patriarchatskritikerin an der Universität Innsbruck. Ihre Hypothese lautete, das Erdbeben in Haiti sei von HAARP möglicherweise „maschinell erzeugt worden, um die militärische Besetzung des Landes durch US-Truppen zu ermöglichen“ und als Nebeneffekt „unbotmäßige Regierungen wie etwa jene von Hugo Chavez“ unter Druck zu setzen. Ähnlich verstrahlt erklären die von Nina Hagen empfohlenen HAARP-Videos jetzt auch das neue Beben: Die Amerikaner hätten die Japaner bestrafen wollen, die sich zunehmend aus ihrer Bevormundung lösen und etwa in Afghanistan nicht mehr wirklich mitmachen wollten.


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