13.06.2012, 15:00 Uhr

Alfons Schuhbeck zieht Klage zurück Starkoch gegen Religionsleher: Schuhbeck knickt ein

David gegen Goliath, Kochkunst gegen Religion: Im kuriosen Namensstreit um eine Internet-Adresse hat Starkoch Alfons Schuhbeck die Klage gegen einen Traunsteiner Religionslehrer zurück gezogen.

TRAUNSTEIN / MÜNCHEN Unter dem Titel „Starkoch geht gegen Religionslehrer vor” haben wird im November letzten Jahres über den kuriosen Streit um die Internet-Domain www.schubeck.com berichtet. Auf gerichtlichem Wege wollte der Meisterkoch Alfons Schuhbeck den Traunsteiner Religionslehrer Sebastian Schuhbeck dazu zwingen, die Domain frei zu geben.

Der Traunsteiner betreibt in seiner Funktion als Bayerischer Landesbeauftragter für Computereinsatz im Religionsunterricht die Homepage www.schuhbeck.com. Man findet darauf Infos über den Einsatz von Internet und Multimedia im Religionsunterricht. Die Web-Domain wurde zum Zankapfel im Streit Schuhbeck gegen Schuhbeck.

Nun hat Alfons Schuhbeck die Klage nach Auskunft des Landgerichtes in München zurück genommen. Der Anwalt des Starkochs hat bislang keine Stellungnahme abgegeben. Auch die Sprecherin des Landgerichtes weiß nicht, was Alfons Schuhbeck zu diesem Schritt bewogen hat.

„Ich bin über diesen Ausgang überglücklich und erleichtert”, erklärte Sebastian Schuhbeck in seinem Statement. „Natürlich bin ich der Meinung, dass damit der Gerechtigkeit Genüge getan wird”, so der Relgionslehrer weiter, der sich auf diesem Wege „ausdrücklich bei allen Menschen bedanken möchte, die mich auf unterschiedliche Weise in den letzten Monaten durch ihr Interesse und ihren moralischen Zuspruch unterstützt haben. Ich danke insbesondere den zahlreichen Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, im Internet meine E-Mail-Adresse zu recherchieren und mir – obwohl sie mich nicht persönlich kannten – per E-Mail ihre Solidarität übermittelt haben.”

Sebastian Schuhbeck wurde am Dienstag, 12. Juni, vom Amtsgericht München darüber informiert, dass der Meisterkoch die Klage am 11. Juni zurück genommen hab. „Über den Grund der Klagerücknahme kann ich nichts sagen. Hier müsste ich spekulieren, das will ich aber nicht tun. Für mich hat der Fall damit ein gutes Ende genommen,“ so Sebastian Schuhbeck.

Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe des kuriosen Namensstreits.


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