17.09.2020, 13:00 Uhr

Zuschauerfrage „Wir werden nicht aufgeben und kämpfen an allen Fronten weiter“

 Foto: Schmidbauer Foto: Schmidbauer

Zum Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien bezüglich der Zulassung von Zuschauern bei Sportveranstaltungen nimmt die Geschäftsführerin der Straubing Tigers, Gaby Sennebogen, Stellung.

Straubing. „Nach dieser Entscheidung der Politik stehen in den nächsten Tagen zunächst einige Treffen und Meetings an, eine Videokonferenz mit den Mitgliedern der ‚Arbeitsgemeinschaft Teamsport Bayern‘ ist anberaumt worden, am Donnerstag haben wir einen Termin mit unseren Fanbeauftragten, am Montag eine Gesellschaftersitzung der DEL sowie am Dienstag ein Treffen mit Vertretern unserer Fanclubs. In diesem Rahmen werden wir den Beschluss gemeinsam bewerten und mögliche Konsequenzen für die neue Saison besprechen. Zur im Beschluss empfohlenen Reduzierung der Zuschauerzahl auf 20 Prozent der Stadionkapazität kann ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass dies bei einer derzeitigen Gesamtkapazität unseres Stadions von etwa 5.650 Zuschauern lediglich 1.150 Personen entspräche und in unserem Fall so definitiv nicht darstellbar wäre.“

Bei dem gefassten Beschluss geht es um eine sechswöchige Probephase, die der Erprobung einer schrittweisen Anpassung der Zuschauerzahlen dient. „Wir sind nach wie vor guter Hoffnung, dass es nach Abschluss dieser sechswöchigen Probephase zu für uns positiven Änderungen der zugelassenen Zuschauerzahlen, sprich einer Erhöhung, kommt. Aufgrund der aus dem Beschluss resultierenden Unsicherheiten ist es uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch leider noch nicht möglich, konkretere Planungen durchzuführen. Eines kann ich unseren Fans an dieser Stelle aber ganz klar sagen: Wir werden nicht aufgeben und kämpfen an allen Fronten weiter, mit Euch an unserer Seite schaffen wir das“, so Sennebogen.


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