21.02.2020, 11:11 Uhr

Testspielauftakt IHC Atting empfängt den TV Augsburg

Die Mannschaft um Trainer Jürgen Amann (rechts) beim Abschlusstraining am Mittwoch in der Attinger Hockeyhalle. Foto: IHC AttingDie Mannschaft um Trainer Jürgen Amann (rechts) beim Abschlusstraining am Mittwoch in der Attinger Hockeyhalle. Foto: IHC Atting

Testspielauftakt für den IHC Atting: Am Samstag erwarten die Wölfe in der heimischen Attinger Hockeyhalle den Erstbundesligisten TV Augsburg. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Atting. Für die Wölfe ist es allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit der einzige Test vor der am 7. März beginnenden neuen Zweitligasaison, für den 29. Februar gab es nämlich zwei Absagen. Coach Jürgen Amann gegen den TVA noch auf einige Stammspieler verzichten – teil aus Verletzungsgründen, teils aus privaten und beruflichen Gründen. „Aber wir gehen mit drei Reihen ins Spiel, unser Kader ist groß genug“, sagt der Attinger Coach. Ohnehin sei das Ergebnis in diesem Test zunächst noch zweitrangig, sagt Amann. Vielmehr gehe es darum bisher Trainiertes umzusetzen und auszuprobieren.

Über die bisherigen Trainingsleistungen zeigt sich Amann zufrieden. „Alle ziehen voll mit, auch die jungen Spieler sind sehr motiviert.“ In den ersten Wochen standen vor allem das Passspiel und Zweikampfverhalten sowie Taktik dem Programm.

Wie wichtig der Einbau von Nachwuchs in den Attinger Kader ist, hat die jüngste Meldung aus der Liga gezeigt. Weniger als vier Wochen vor dem Start hat Vizemeister Kassel Wizards seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Grund: Ein Großteil der Stammspieler habe kurzfristig erklärt, die Saison aus beruflichen oder privaten Gründen nicht oder nur eingeschränkt bestreiten zu können. „Das ist für alle Beteiligten natürlich äußerst bitter, führt uns aber auch wieder die strukturellen Probleme vor Augen in denen wir uns seit einiger Zeit in unserer Sportart befinden“, so Amanns Meinung zu diesem Thema.

Anders als die Wölfe können die Wizards nicht auf Junioren zurückgreifen. Denn in der Region ist Skaterhockey nur dünn verteilt. Aufgrund der weiten Entfernungen zu anderen Vereinen sei der Spielbetrieb für Kinder wenig attraktiv gewesen, hieß es. Die Nachwuchskräfte spielten zuletzt in einer Spielgemeinschaft mit Paderborn.

Kassel ist nach Erstligaabsteiger Lüdenscheid bereits der zweite Club, der seine Mannschaft nun zurückgezogen hat. Somit bleiben für den IHC in der aktuellen Liga nur noch sieben Gegner.


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