31.01.2020, 10:30 Uhr

Einziger PMU-Abendrenntag des Jahres Goldhelm Nimczyk beim PMU-Abend in Straubing

Goldhelm Michael Nimczyk ist am Mittwochabend bei den PMU-Abendrennen in Straubing engagiert und steuert in allen sieben Prüfungen chancenreiche Pferde. (Foto: G. Weiß/www.traberfan.at)Goldhelm Michael Nimczyk ist am Mittwochabend bei den PMU-Abendrennen in Straubing engagiert und steuert in allen sieben Prüfungen chancenreiche Pferde. (Foto: G. Weiß/www.traberfan.at)

Der einzige PMU-Abendrenntag dieses Jahres in Straubing geht am Mittwoch ab 18 Uhr über die Bühne. Und es hat sich fahrerische Prominenz angesagt: Goldhelm Michael Nimczyk springt für den gesperrten Josef Sparber in den Sulky, mit Josef Franzl und Rudi Haller sind auch die Silber- und Bronzehelmträger des Jahres auf der Gäubodenbahn präsent – eine Konstellation, die es schon lange nicht mehr auf der Straubinger Rennbahn gegeben hat. In der V6-Wette, die mit dem zweiten Rennen startet, wird eine Mindestauszahlung von 5000 Euro garantiert, so dass sich ein größeres Wett-Investment bei den teils sehr offenen Rennen durchaus auszahlen sollte. In den PMU-Rennen werden natürlich die gängigen französischen Wettarten wieder in den gemeinsamen deutsch-französischen Wettpool gespielt.

STRAUBING Sieben Mal nimmt Goldhelm Michael Nimczyk im Gäuboden die Fahrerleine in die Hand. In der Auftaktprüfung wird er sich mit Leviathan vermutlich auf eine Platzierung in der Viererwette konzentrieren. Denn gegen Suarez (Walter Herrnreiter) scheint momentan keine Opposition in Sicht zu sein. Zucchero (Peter Platzer) und Omega Man (Christoph Schwarz) hat der Herrnreiter-Schützling schon hinter sich gelassen.

5000 Euro Mindestauszahlung werden in der V6-Wette garantiert, in der die Sieger aller weiteren Rennen des Abends in Straubing vorausgesagt werden müssen. Gleich die erste V6-Prüfung hat es in sich: Trotz Zulage werden wohl Rapido OK (Gerd Biendl) und Canyon Castelets (Christoph Schwarz) zu Favoritenehren kommen, die beide schon einmal aufeinandergetroffen sind, wobei Rapido OK auf dem Ehrenplatz die Nase vorn hatte. Von der Grunddistanz ist Offroader mit Bänderstartexperte Rudi Haller ebenso brandgefährlich wie Delux MS mit Goldhelm Michael Nimczyk.

In der dritten Tagesprüfung sollte Donna Granata (Rudi Haller) nach Pause gleich wieder auf dem Posten sein und Golden Future, diesmal in der Hand des Trainers Gerd Biendl, in Schach halten können. Nach seiner erstklassigen Leistung am letzten Renntag ist natürlich auch Serafino mit Michael Nimczyk einen ausdrücklichen Hinweis wert – gerade wenn man nicht leichtfertig in der V6-Wette scheitern möchte.

Die zweite Viererwette des Abends gibt es im vierten Rennen, wenn Seriensieger Fakir Ges (Marisa Bock) auf Elite Somolli (Michael Nimczyk); Bellini Rosso (Christoph Schwarz) und den bisher in Straubing noch nicht fehlerfreien Castellon (Rudi Haller) trifft. Für die Viererwette ist auch Arthos CG mit Christoph Fischer zu beachten.

Eine Siegchance hat Michael Nimczyk in der fünften Tagesprüfung, in der er Salvedonatella nach einer kleinen Pause wieder auf die Siegerstraße zurückbringen kann. Flash Gordon (Rudi Haller) hat seinen letzten Auftritt in Straubing siegreich absolviert und dabei auch No Deal (Martin Altmann) hinter sich gelassen, der diesmal wieder mit von der Partie sein wird. Für die Platzierung kommt auch noch Nanoko OV (Mykola Volf) in Betracht.

In der vorletzten Tagesprüfung wird wohl wieder die Stunde von Eclat de Beylev (Christoph Schwarz) schlagen, der nach einem guten dritten Rang im Daglfinger Weihnachtspokal umgehend auf die Siegerstraße zurückgekehrt ist und selbst 50 Meter Zulage weggearbeitet hat. Diesmal geht es im Franzosen-Rennen aus dem zweiten Band, ebenso wie für Dark Look (Mykola Volf), der zuletzt mehrmals in Berlin sehr prominent vertreten war. Selbst mit Höchstzulage ist Diego Barosso (Kevin Grüll) nicht aus der Dreierwette zu streichen.

Und zum Renntagsfinale muss man sich in der V6-Wette sicherlich noch einmal etwas breiter aufstellen, aber nach Papierform kann hier Michael Nimczyk mit Theresa Viking noch einen goldenen Schlussakzent setzen, bevor ihm am Samstag in Berlin offiziell der Goldhelm überreicht wird. Sollte die Stute ausfallen, dann dürften Primrose (Gerd Biendl) und Lieserl (Robert Pletschacher) in die Bresche springen.

Veranstaltungsbeginn ist um 18 Uhr, das erste Rennen wird um 18.32 Uhr gestartet. Das Tribünenrestaurant öffnet um 16 Uhr und bietet wieder eine umfangreiche Karte an.


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