22.11.2019, 12:56 Uhr

Grüne unterstützen Wunsch der Fußballer Kunstrasenplatz in Straubing ja – aber ohne Mikroplastik!

Stadträtin/Fraktionsvorsitzende Feride Niedermeier mit dem Geschäftsführer der Spvgg Greuther Fürth Holger Schwiewanger im Stadion am Ronhof in Fürth. (Foto: Die Grünen)Stadträtin/Fraktionsvorsitzende Feride Niedermeier mit dem Geschäftsführer der Spvgg Greuther Fürth Holger Schwiewanger im Stadion am Ronhof in Fürth. (Foto: Die Grünen)

Grünen-Fraktionsvorsitzende Feride Niedermeier plädiert für ökologisch verträgliche Alternative.

STRAUBING Zum Thema „Kunstrasenplatz“ konnte sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Feride Niedermeier, vor kurzem bei der Spielvereinigung Greuther Fürth informieren. Auf Einladung des Geschäftsführers des Fußball-Zweitligisten, Holger Schwiewanger, begutachtete Frau Niedermeier die ökologisch verträgliche Variante eines Kunstrasenplatzes, die auf dem Gelände am Fürther Ronhof in Betrieb ist. „Im Oktober 2013 wurde das neue Trainingsgelände der SpVgg Greuther Fürth eröffnet. Auf dem Areal befindet sich ein mit Kork verfüllter Kunstrasenplatz, den unsere Mannschaften als Trainingsplatz nutzen. Unsere Erfahrungen damit sind sehr gut.“, so der Geschäftsführer.

Feride Niedermeier erklärte: „Alle Straubinger Fußballclubs sind sich seit längerem einig, dass wir dringend wenigstens einen durchgehend bespielbaren Platz in unserer Stadt brauchen. Ich sehe das, auch als Mitglied im Sportausschuss, genau so. Gerade Fußball ist ein positiver Faktor für unsere Stadtgesellschaft.“ Die Grünen stehen allerdings den bisher verbauten Kunstrasenplätzen, die Unmengen von Mikroplastik an die Umwelt abgeben, ablehnend gegenüber. Darum sei es wichtig, sich intensiv mit den möglichen ökologisch-verträglichen Alternativen auseinanderzusetzen.

„Für mich ist es wichtig, dass der ökologisch-verträgliche Kunstrasen auf Kork-Basis tatsächlich den sportlichen Anforderungen genügt.“, sagt die Straubinger Stadträtin, die selber jahrelang als Außenverteidigerin des SV Perkam dem Runden Leder nachjagte. „Ich bin Herrn Schwiewanger und seinem Verein dankbar, dass sie mir die Möglichkeit geben, mich hier vor Ort eingehend zu informieren. Ich werde die gewonnenen Erkenntnisse mit den Beteiligten in unserer Stadt diskutieren und mich dafür stark machen, dass wir beim Thema „Kunstrasenplatz“ Nägel mit Köpfen machen“,

ergänzte Feride Niedermeier.


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