18.11.2019, 08:46 Uhr

10:11 nach zweimaliger Vier-Tore-Führung IHC Atting verspielt Sieg im ersten Finale in Kassel

Marco Rothhammer (rechts) im Zweikampf mit Stefan Heinrich: Der IHC Atting verlor am Samstag das erste Finalspiel in Kassel knapp mit 10:11. Foto: Philipp Donth. (Foto: IHC)Marco Rothhammer (rechts) im Zweikampf mit Stefan Heinrich: Der IHC Atting verlor am Samstag das erste Finalspiel in Kassel knapp mit 10:11. Foto: Philipp Donth. (Foto: IHC)

Der IHC Atting hat im ersten Finalspiel um die deutsche Zweitligameisterschaft in Kassel zwar nur knapp verloren, beim 10:11 (5:3, 4:3, 1:5) aber eine bessere Ausgangsposition verspielt. Dennoch haben die Wölfe es im Rückspiel am kommenden Samstag in eigener Halle (17.30 Uhr) in der Hand, mit einem Sieg den Titel zu holen.

ATTING/KASSEL „Wenn wir vor dem Spiel, gesagt hätten, wir fahren mit einem Rückstand von einem Tor nach Hause, hätten wir das sofort genommen“, sagt Trainer Markus Alzinger. „So ist es natürlich schade um den Vorsprung.“ Denn: Sein Team dominierte die Wizards gerade in der Anfangsphase und führte nach 17 Minuten mit 5:1, nach 26 Minuten mit 7:3 und nach 40 Minuten mit 9:6.

Doch im Skaterhockey sind drei Tore keine Welt und so kamen die Wizards wieder ins Spiel. Zunächst konnten die Wölfe nach dem zwischenzeitlichen 6:7 nach exakt 30 Minuten wieder auf 9:6 davonziehen, das Schlussdrittel gehörte dann aber den Gastgebern, die zwischenzeitlich dann sogar mit 10:9 in Führung gingen, ehe Tim Bernhard in der 57. Minute ausglich. Stefan Heinrich erzielte 85 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Gastgeber, eine Überzahl ab 59:36 konnten die Attinger nicht mehr nutzen.

„Wir sind ein paar mal zu offensiv gewesen und nach vorne gerannt“, sagte Alzinger. „Kassel ist sehr abgebrüht, die brauchen nicht viele Torchancen, um ihre Treffer zu machen.“ Lediglich der in Atting vor einem Jahr überragende Goalie Dominique Morton hatte einen schlechten Tag erwischt.

„Ich bin aber zuversichtlich, dass wir unser Heimspiel gewinnen und uns den Titel holen“, sagte Alzinger. „Wir spielen in unserer Halle, auf unserem Boden und noch einmal passieren uns solche Fehler nicht. Wir sind in keiner schlechte Ausgangsposition.“ Ein Sieg mit zwei Toren oder mehr vorausgesetzt und der Titel geht nach 2015 wieder nach Atting.

Kassel: Morton - Mecke (0/1), Heinrich (2/1), Frölich (2/2), A. Haaf (3/3), M. Haaf (2/1), Klinge (0/1), Kreuz (0/1), Liebringshausen, Möller (1/0), Rabe (1/1);

Atting: Heitzer - Wittenzellner (1/1), Meichel (1/1), Mar. Rothhammer, Deichslberger, Tkocz (1/0), C. Prasch, Kuhnle, Decker, Bernhard (2/2), T. Bauer (1/0), Mat. Rothhammer (1/1), Hillmeier (3/1);

Schiedsrichter: Klüting (Neheim), Hahnas (Wunstorf); Strafminuten: Kassel 12, Atting 14; Zuschauer: 100


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