30.10.2019, 12:36 Uhr

Fußball Spendenübergabe zum 31. Sparkassen-Cup

Ignaz Hiendl, Josef Laumer, Walter Strohmaier, Herbert Gayring und Tobias Welck bei der Spendenübergabe im Landratsamt Straubing-Bogen. (Foto: LRA Straubing-Bogen)Ignaz Hiendl, Josef Laumer, Walter Strohmaier, Herbert Gayring und Tobias Welck bei der Spendenübergabe im Landratsamt Straubing-Bogen. (Foto: LRA Straubing-Bogen)

Viel Aufwand, großes ehrenamtliches Engagement – und ein regionaler Partner, der seit 31 Jahren mit dabei ist: Am Wochenende starten die Hallen-Meisterschaften der Fußball-Junioren im Bereich Straubing/Straubing-Bogen. Der Sparkassen-Cup, früher auch bekannt als Landkreis-Meisterschaft, wird zum 31. Mal ausgetragen.

LANDKREIS STRAUBING-BOGEN An zwölf Spieltagen bis zum 4. Januar treten knapp 130 Mannschaften aus knapp 30 Vereinen in den Alterklassen von den F- bis zu den A-Junioren an. „Wir unterstützen das in diesem Jahr gerne wieder. Es macht mich stolz, dass wir so lange dabei sind, weil es zeigt, dass wir ein verlässlicher Partner sind“, so Walter Strohmaier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederbayern-Mitte anlässlich eines Pressegesprächs im Landratsamt Straubing-Bogen zum Start der Hallen-Meisterschaften. Walter Strohmaier übergab dabei einen zweckgebundenen Scheck über 1.500 Euro an den Landkreis Straubing-Bogen in Person von Landrat Josef Laumer. Mit diesem Geld werden Urkunden, Medaillen und Pokale für die teilnehmenden Mannschaften besorgt.

„Wir machen gerne etwas in unserer Region und mein Dank geht auch an den Verband und die Vereine für das gesellschaftliche Engagement. Sie leisten gesellschaftspolitisch eine sehr wichtige Aufgabe“, betonte Strohmaier. Ähnlich sah dies auch Landrat Josef Laumer, der die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für die Gesellschaft ebenso hervorhob. „Deshalb stellen wir die Turnhalle in Bogen auch kostenlos zur Verfügung. Das ist nicht selbstverständlich und nicht überall der Fall, aber wir wollen damit den Aufwand und das Engagement belohnen und auch einen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten.“

Organisiert wird der Sparkassen-Cup von Herbert Gayring, Spielgruppenleiter des Bayerischen Fußball-Verbandes. Die Durchführung vor Ort liegt in den Händen der JFG-Kinsachkickers. „Die Unterstützung von Sparkasse und Landkreis ist einmalig in Niederbayern“, so Ignaz Hiendl, Vorstand der JFG Kinsachkickers. „Es ist schön, dass der Nachwuchsbereich so im Vordergrund steht.“ Insgesamt rund 100 Leute der JFG-Kinsachkickers werden in den folgenden Wochen in den verschiedensten Bereichen rund um die Turniere involviert sein. „Die Mannschaft um meinen Stellvertreter Manfred Frey ist gut vorbereitet“, weiß Hiendl. Der Eintritt zu den Turnieren ist auch in diesem Jahr frei und da es sich um Junioren-Turniere handelt, wird kein Alkohol ausgeschenkt. „Die Zusammenarbeit mit den Kinsachkickers ist sehr gut. Es ist wichtig, dass man jemanden hat, auf den man sich verlassen kann“, weiß Herbert Gayring, der für die sportliche Organisation verantwortlich ist. Den demographischen Wandel merkt man auch im Juniorenfußball, wie Gayring anhand der Zahlen betonte: In Spitzenzeiten kämpften mehr als 180 Mannschaften um die Titel, dann pendelte sich die Zahl lange bei um die 150 ein und nun sind es nur noch knapp 130.

Zwei einschneidende Änderungen der Turniere stellte noch Tobias Welck, Obmann der Schiedsrichter-Gruppe Straubing, vor. So werden die F-Junioren-Turniere nicht mehr mit neutralen Schiedsrichtern besetzt. Diese niederbayernweit gültige Regelung hat der Bezirks-Ausschuss beschlossen. Außerdem ist in diesem Jahr das Grätschen im Futsal erlaubt. Die Futsal-Regeln lassen das zu, in Bayern galt bisher aber die Anweisung bei den Turnieren und Spielen unterhalb der Verbandsebene, Grätschen am Mann abzupfeifen. Das wurde von Verbandsseite geändert, hier gleicht man sich nun in der Anweisung und Durchführung an die international gültigen Futsal-Regeln an. (Korrekte) Grätschen sind damit in allen Futsal-Turnieren und –Spielen auf allen Ebenen und Altersklassen erlaubt.

Dass der Sparkassen-Cup bereits seit drei Jahren nicht mehr den Zusatz Hallen-Landkreismeisterschaft trägt, liegt an den fußballtechnischen Voraussetzungen. Denn Teile des Landkreises Straubing-Bogen – der Bereich um den Altlandkreis Mallersdorf – gehört zum Fußballkreis Niederbayern-West und damit nach Landshut und spielt deshalb dort die BFV-Turniere. „Deshalb war es nur logisch, die Turniere nur noch Sparkasssen-Cup zu nennen“, sagt Landrat Josef Laumer. „Trotzdem sind wir natürlich gerne weiter mit dabei und auch ich persönlich freue mich schon wieder, wenn es jetzt am Wochenende losgeht.“


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