29.07.2019, 16:12 Uhr

Playoff-Qualifikation so gut wie sicher IHC Atting siegt gegen Top-Teams Merdingen und Spaichingen

Matthias Rothhammer bejubelt mit seinen Teamkollegen Maximilian Kettl und Florian Meichel einen seiner beiden Treffer im Schlussdrittel beim 6:4 gegen Spaichingen. (Foto: Bauer)Matthias Rothhammer bejubelt mit seinen Teamkollegen Maximilian Kettl und Florian Meichel einen seiner beiden Treffer im Schlussdrittel beim 6:4 gegen Spaichingen. (Foto: Bauer)

Inlinehockey-Cracks festigen dritten Platz in der 2. Bundesliga.

ATTING Der IHC Atting hat die Playoffs in der 2. Bundesliga so gut wie sicher erreicht. Die Wölfe schafften in den beiden Top-Spielen zuhause gegen Tabellenführer HC Merdingen (19:11) und den Vierten Badgers Spaichingen (6:4) die Maximalausbeute von sechs Zählern und verbesserten das eigene Punktekonto auf 24 Zähler. Damit festigten sie Rang drei.

Allerdings verloren sie bereits im ersten Drittel des Samstagsspiels gegen Merdingen Kapitän Fabian Hillmeier aufgrund einer roten Karte. Dieser hatte den Merdinger Nikolas Linsenmaier (im Winter bei Eishockey-Zweitligist Wölfe Freiburg punktbester Akteur) nach einem Zweikampf vor dem Attinger Tor aus dem Torraum befördert. In der anschließenden Diskussion prallten beide mit dem Kopf aufeinander, Linsenmaier ging daraufhin zu Boden. Von ihm war der erste Kontakt ausgegangen, wie Videobilder zeigen. „Ich wollte den Spieler lediglich zur Rede stellen“, sagte Hillmeier. „Einen Kopfstoß habe ich überhaupt nicht beabsichtigt. Linsenmaier hat sich beim ersten Kontakt sofort zu Boden fallen lassen.“ Wie hoch die Strafe ausfällt, entscheidet nun der Disziplinarausschuss. Die Wölfe haben die Videobilder beim Verband eingereicht.

Nach der Strafe stand die Attinger Führung zu diesem Zeitpunkt arg auf der Kippe. Merdingen kam auf 5:6 heran. Ein Unterzahltor von Tim Bernhard sorgte aber wieder für Beruhigung. Es kam noch besser: Florian Meichel und Patrick Tkocz erhöhten nach Ablauf von Hillmeiers Strafe sogar auf 8:5, nach Ende eines aus Attinger Sicht enorm Kräfte raubenden Drittels stand eine 13:7-Führung auf der Anzeigentafel. Diese wurde auch in den letzten 20 Minuten über die Zeit gebracht.

Weniger Treffer aber viel Spannung gab es am Sonntag gegen Spaichingen: kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Tim Bernhard (2) und Matthias Rothhammer hatten die Attinger dreimal in Führung gebracht, Spaichingen, das mit den beiden DEL2-Akteuren Vincent Schlenker und Thomas Supis angetreten war, glich aber bis zur 37. Spielminute stets in Überzahl aus. Beide Teams trafen mehrmals Aluminium. Wichtig: Bernhards dritter Treffer kurz vor Ende des zweiten Drittels zum 4:3.

Erneut war es dann Führungsspieler Rothhammer, der mit seinen beiden Treffern (53./54.) in einem spannenden und umkämpften Schlussdrittel für die Wölfe alles klar machte. Zwar kam Spaichingen aufgrund eines abgefälschten Schusses noch mal heran, zielte dann aber in den letzten beiden Minuten bei fünf gegen drei zu ungenau, so dass es beim 6:4 blieb.

Weiter geht es für die Wölfe am 24. und 25. August in Kassel und Langenfeld, bevor mit den Heimspielen am 7. September gegen Deggendorf und 21. September gegen die Rhein-Main-Patriots die Hauptrunde abgeschlossen wird.


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