11.01.2021, 13:57 Uhr

4.800 Euro „Highländer“ spenden für Christoph – Aktion der „Bavarian Barbarian“ mit hervorragendem Ergebnis

 Foto: Highländer Bavarian Barbarian Foto: Highländer Bavarian Barbarian

Der Burglengenfelder Sportstammtisch „Highländer Bavarian Barbarian“ hat in den letzten Jahren nicht nur bei Highlandgames für Furore gesorgt. Die bayerischen Barbaren haben auch ein großes soziales Engagement an den Tag gelegt und waren immer wieder an Spendenaktionen in der Region beteiligt.

Burglengenfeld. Die bislang größte Aktion gab es auf dem Teublitzer Bürgerfest 2019 mit dem großen „Seilziehen für Timo“. Nachdem 2020 alles etwas anders war und ihre eigentliche Idee auf dem Maxhütter Bürgerfest durch die Absage der Veranstaltung ins Wasser fiel, suchte man sich eine neue Möglichkeit, um Gutes zu tun.

Mitglied Christoph Giehrl hatte dann gemeinsam mit Clanchef Matthias Popp die Idee, einen Weihnachts-Charity-Drive-In auf die Beine zu stellen. Der McHighländer-Drive-In, in Anlehnung an den schottischen Titel des Lords, also Mc, war rund um das Gelände des „clever fit“ Burglengenfeld komplett geplant, als sich die Zahlen in der Region verschlechterten und der neuerliche verschärfte Lockdown anstand.

Somit brauchte es eine neue Idee und dies rief Pressesprecher Florian Fleischmann und „Wirtin Helga“ Christian Faderl auf den Plan. Eine Online-Aktion sollte nun also an diese Stelle treten. Die Kontakte zur Fanhilfe.de e.V. um Dieter Keil wurden geknüpft und somit entstand eine neue Aktion: Die „Highländer-Weihnachts-Charity für Christoph“ war geboren. Man nutzte das Netzwerk und verbreitete die Aktion via Facebook. Die Geschichte von Christoph wurde in der ersten Woche Tag für Tag erzählt und auch die Unterstützer und Helfer der Aktion wurden vorgestellt. Zeitgleich wurden sehr viele Geschäftspartner von Faderl direkt angesprochen und viele Freunde der Stammtischmitglieder um Spenden gebeten. Auch die Seilziehgemeinde zog einmal mehr an einem Strang und beteiligte sich teilweise mit Spenden.

Die zweite Spendenwoche stand dann im Zeichen eines weiteren Unterstützers. Künstler und Freund der „Highländer“, Thomas Axinger, wartete bereits auf die Anfrage von Fleischmann und steuerte eine Karikatur von Christoph im Rollstuhl im „Highländer“-Outfit. Dieses Bild wurde bedruckt und gerahmt und dann zur Versteigerung angeboten. Das Höchstgebot kam am Ende von den „Bavarian Barbarian“ selbst und sie legten 480 Euro auf den imaginären Tisch. Zwei Wochen dauerte die Aktion und am 5. Januar gab es eine obligatorische Scheckübergabe an die Familie. Natürlich wurde auf Abstand und Mund-Nasen-Schutz geachtet und auch wert gelegt.

Der Pressesprecher lies bei der Übergabe die Aktion Revue passieren und wieso man sich gerade für Christoph entschieden hat. Man bewundere den lebensfrohen jungen Mann für seine Stärke und seinen Kampfgeist. Dieser wäre in den schottischen Highlands mehr als gefragt und deshalb freute man sich, dass man ein paar Überraschungen parat hatte. Christoph erhielt zuerst die gerahmte Karikatur als Geschenk und im Anschluss noch die „Highländer“-Erstausstattung bestehend aus T-Shirt und Hoodie. Zudem durfte sich jedes Familienmitglied ebenfalls am Merchandise bedienen.

Zum Abschluss wurde dann die unglaubliche Spendensumme von 4.750 Euro verkündet. Die Familie war sichtlich gerührt und mehr als überrascht, dass es zu einer so hohen Bereitschaft kam. Christoph und die Familie bedankten sich nach der ersten Sprachlosigkeit mehr als einmal und herzlich bei den Initiatoren und im gleichen Atemzug bei allen Spendern. Während der Übergabe kam es dann noch zu einer weiteren spontanen Spende und so stand am Ende ein Betrag von 4.800 Euro für den guten Zweck zur Buche!

Neben der Familie möchten sich auch die Mitglieder der „Highländer Bavarian Barbarian“ bei allen Spendern und Unterstützern bedanken. Vor allem auch bei der Fanhilfe.de e.V., die ihr Konto zur Verfügung gestellt haben und sich um die Abwicklung der Spendenquittungen kümmerten. Ein tolles Zeichen für die Menschlichkeit und eine große Hilfe für die Familie in diesen Zeiten.“


0 Kommentare