28.11.2019, 12:21 Uhr

Ungewöhnliche Crowdfunding-Aktion Verein bittet um Spenden für neue Billard-Tische – Gutscheine für das Bulmare winken

(Foto: Michael Hitzek)(Foto: Michael Hitzek)

20.000 Euro benötigt der Alternativ-Sport-Städtedreieck e.V. für die Anschaffung von sechs neuen Billard-Tischen. Das ist viel Geld, das der Verein aus eigener Kraft derzeit nicht aufbringen kann. Daher startet das Team um Vorstand Marco Jobst nun eine Crowdfunding-Aktion: Mit Spenden aus der Bevölkerung sollen die 20.000 Euro aufgetrieben werden – dabei gibt es attraktive Prämien.

BURGLENGENFELD Der Alternativ-Sport-Städtedreieck e.V. hat sechs Billard-Mannschaften im Ligabetrieb – von der Kreisklasse bis zur Verbandsliga, mit Spielern im Alter von 13 bis 70 Jahren. Dafür braucht es natürlich vernünftige Billard-Tische im Vereinsheim an der Hauptstraße. Die aktuellen Billard-Tische sind über 25 Jahre alt „und können laut Expertenmeinung nicht mehr repariert werden“, berichtet Marco Jobst. „Da der Billard-Ligabetrieb das Zentrum unseres Vereinslebens darstellt, sind wir auf die Tische angewiesen und hoffen, dass wir mit diesem Projekt die Zukunft unseres Vereins sichern können“, erklärt der Vorstand. Gelingt es nicht, das Geld für die neuen Billard-Tische zu finanzieren, muss der Liga-Betrieb im schlimmsten Fall eingestellt werden, „was langfristig wahrscheinlich auch das Ende unseres Vereins bedeuten würde“.

Jobst geht daher neue Wege und hat auf www.fairplaid.org eine Plattform eingerichtet, auf der Interessierte verschiedene Formen der Unterstützung wählen können – von der Bandenwerbung für Unternehmen bis zur klassischen Spende gegen Spendenquittung. Im Mittelpunkt steht dabei das Prämiensystem. Konkretes Beispiel: Wer den Alternativ-Sport-Städtedreieck e.V. mit 20 Euro unterstützt, bekommt dafür einen Gutschein im Wert von 20 Euro für das Wohlfühlbad Bulmare.

Die Crowdfunding-Aktion beginnt am 2. Dezember und endet am 19. Dezember. Klar ist: Kommen die 20.000 Euro nicht zusammen, gibt es auch keine Prämien und jeder Unterstützer erhält seine Spende zurück. Sollte mehr Geld als die Zielsumme zusammenkommen, will der Verein mindestens 50 Prozent des Überschusses an den VKKK (Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V.) und an proTier e.V. spenden.

Ausführliche Infos zum genauen Ablauf der Aktion gibt es unter oben genannter Webseite. „Gemeinsam können wir unseren Traum verwirklichen und sicherstellen, dass der AS Städtedreieck auch in Zukunft erfolgreich am Ligabetrieb teilnehmen kann“, appelliert Marco Jobst. Bürgermeister Thomas Gesche hat bereits die Unterstützung der Stadt signalisiert – finanziell und mit Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit. „Ich drücke dem Verein die Daumen und hoffe, dass die Aktion ein Erfolg wird“, sagte Gesche.


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