28.10.2019, 11:54 Uhr

Weltmeisterschaft TV-Burglengenfeld-Crosstriathleten mit Topergebnissen bei den Xterra-Worldchampionships

(Foto: TV Burglengenfeld)(Foto: TV Burglengenfeld)

„Hard work“, das war der Begriff aller Crosstriathleten bei den Xterra-Worldchampionships auf Maui/Hawaii. Das letzte Hemd gaben die Ausdauerdreikämpfer des TV Burglengenfeld, was die tollen Platzierungen widerspiegeln. Zwar waren die drei Athleten nach kleinen Wehwehchen und Umständen nicht ganz zufrieden, dennoch zollte der an der Strecke anfeuernde Coach Franz Pretzl seinen Athleten großen Respekt. Bei den Profis finishte Thomas Kerner auf Rang 21, Michael Schaller und Helena Pretzl fighteten mit letzter Kraft auf den exzellenten fünften Platz auf Maui.

BURGLENGENFELD Was der berühmte Ironman für die Straßentriathleten auf Big Iland ist, das sind für die Crosstriathleten die Xterra-Worldchampionships auf Maui. Blaues Meer, tropische Temperaturen und eine herrliche Kulisse an der Flemmingbeach, dort maßen sich die TV-Sportler mit den besten der Welt. 1,5 Kilometer Meeresschwimmen, 38 Kilometer Mountainbike mit 1.066 Höhenmetern und ein 10,5-Kilometer langer Trailrun mit rund 250 Höhenmetern waren die Herausforderungen auf der Pazifikinsel.

Volldampf hieß es für den Haudegen in Sachen Crosstriathlon Thomas Kerner, der erstmals als Profi in Maui startete. Nach dem Segen durch einen hawaiianischen Priester sprang er voller Tatendrang um 8 Uhr in die Fluten. Nach ordentlichen 25,15 Minuten sprintete er vom Sandstrand die 200 Meter hinauf in die Wechselzone, pedalierte um vier Plätze verbessert in die Wechselzone. So stand er mit der vierzehnten besten Laufzeit aller Profis nach harten 2,52 Stunden auf Rang 21 im Ziel.

Eine gute Wasserlage fand Helena Pretzl nach dem Sprung um 9.09 Uhr in den 27 Grad warmen Pazifik. So sprang sie dann auf Platz drei liegend mit viel Elan aufs Bike und kurbelte druckvoll los. Leider blieb diesmal das Glück nicht ganz an ihrer Seite, denn ihr Rücken „machte zu“. Mit Schmerzen, auf Grund des verblockten Rücken, kämpfte sie sich dennoch achtbar durch das Trailgewirr. Auf Rang 7 zurückgefallen, ließ sie dennoch den Kopf nicht hängen und rannte noch Stück für Stück nach vorne. Ausgelaugt aber mit einem strahlenden Lächeln durcheilte sie dann als starke Fünfte in der W30 das Ziel.

War die Qualifikation für Michael Schaller kurz nach seiner Meisterprüfung schon ein hartes Stück Arbeit, so kann man dem 25-jährigen Dietldorfer nach der Weltmeisterschaft nur Respekt zollen. Nach einem Fußtritt eines Mitstreiters kam er schon in der ersten Schwimmrunde ins Straucheln, da er fast seine Brille verlor und so völlig aus dem Tritt kam. Mit etwas Grollen im Bauch begann er dann seine Mountainbikeaufholjagd, die leider oft durch von Athleten verstopfte Singletrails gebremst wurde. Angefeuert von der mitgereisten Fangemeinde explodierte er dann förmlich auf dem Trailrun. Abgekämpft, mit der schnellsten Laufzeit aller über 600 Amateurstarter arbeitete er sich so auf den tollen fünften Rang in der M20 nach vorne.


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