12.10.2019, 21:50 Uhr

Sportlich Workshop am JAS-Gymnasium Nabburg – Tanzen mit Alan Brooks

(Foto: JAS-Gymnasium Nabburg)(Foto: JAS-Gymnasium Nabburg)

Am Freitag, 11. Oktober, hatten insgesamt 30 Theaterschülerinnen und -schüler des JAS-Gymnasiums Nabburg die Möglichkeit, zusammen mit Alan Brooks in einem sechsstündigen Workshop, in dessen Zentrum Körpersprache und Körperspannung standen, zu arbeiten.

NABBURG Besonders Kursleiterin Maresa Hottner freute sich sehr, dass es gelungen war, den renommierten (und fast ausgebuchten) Referenten an die Schule einzuladen. Denn Alan Brooks ist ein international tätiger und bekannter Tänzer und Choreograph, der klassischen und zeitgenössischen Tanz in London studierte und danach die Ausbildung zum Tanzpädagogen abschloss. Inzwischen lebt er in München und bietet vor allem (auch in Frankreich, England und Schottland) Tanz-Workshops für Kinder und Jugendliche an. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus entwickelte er das Konzept für ein in Europa einzigartiges Schultanz-Projekt und realisierte dieses als Leiter an Schulen in ganz Bayern. Seit 2014 lehrt er außerdem an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Ergänzend steht Alan Brooks aber auch weiterhin als Tänzer auf der Bühne.

Als sich die Schülerinnen und Schler um zehn Uhr morgens in der kleinen Turnhalle des Gymnasiums einfanden, waren die Gefühle noch etwas gemischt: Während einige ob mangelnder Tanzerfahrung dem Tag eher skeptisch entgegenblickten, freuten sich andere und waren gespannt auf neue Erfahrungen. Schnell war nach einer herzlichen Begrüßung durch den Workshop-Leiter und einem auflockernden Warm-Up das Eis gebrochen und auch der letzte Skeptiker ließ sich auf die Tanzerfahrung ein. Der Vormittag war der Grundlagenarbeit gewidmet: Die Schülerinnen und Schüler lernten einfache Tanzbewegungen zur Darstellung verschiedener Situationen sowie Emotionen kennen und machten verschiedene Übungen zur Stärkung der Körperspannung und zur Fokussierung. Danach führte Alan Brooks die Jugendlichen spielerisch an die Entwicklung eigener kurzer Choreographien heran, wobei in Duos oder Kleingruppen gearbeitet wurde. Die Paare wurden dabei intensiv betreut und verbessert, Alan Brooks gab viele Tipps, um Präzision und Ausdruck zu steigern. Den Abschluss bildete eine Gruppenchoreographie, in der den Jugendlichen vor Augen geführt wurde, wie durch Gruppendynamik und Konzentration in Kürze eine beeindruckende Bewegungssequenz entstehen kann.


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