02.10.2018, 12:31 Uhr

Mitarbeitertagung Der Fußballbezirk Oberpfalz stellt die Weichen für die kommenden Jahre

In sechs Workshops stellten die Oberpfälzer Funktionäre die Weichen für die kommenden Jahre. Im Bild die Spielleiter der Herren, Frauen und Juniorinnen, die über variable Spielformen diskutierten. (Foto: Thomas Graml)In sechs Workshops stellten die Oberpfälzer Funktionäre die Weichen für die kommenden Jahre. Im Bild die Spielleiter der Herren, Frauen und Juniorinnen, die über variable Spielformen diskutierten. (Foto: Thomas Graml)

Ein wegweisendes Wochenende hat der Fußballbezirk Oberpfalz hinter sich. Auf der ersten Mitarbeitertagung der neuen Legislaturperiode 2018/2022 beschäftigten sich die 89 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Oberpfälzer Fußballs mit den Herausforderungen der nächsten Jahre. Doch zunächst blickte Bezirks-Vorsitzender Thomas Graml auf die Kreistage, den Oberpfälzer Bezirkstag und den Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes zurück.

AMBERG/REGENSBURG Eine überdurchschnittliche Beteiligung zeigte das Interesse der Vereine an der Verbandsarbeit. Auf dem Bezirkstag waren 81 Prozent der Delegierten anwesend. Bei den Kreistagen war die Teilnahme ebenfalls hoch: Kreis Regensburg (69 Prozent der Vereine), Kreis Amberg/Weiden (80 Prozent) und Kreis Cham/Schwandorf (76 Prozent). Hervorragend war zudem die Benotung durch die Delegierten. Mit einer durchschnittlichen Note von 1,8 zeigten sich die Vereinsvertreter mit den BFV-Veranstaltungen höchst zufrieden. Der Oberpfälzer Fußball-Boss gab nochmals die personellen Wechsel bekannt und stellte die 24 neuen ehrenamtliche Funktionäre und mit Stephanie Weimann, eine neue Sachbearbeiterin in der Geschäftsstelle vor.

Ein halbes Jahr lang haben in den Fußballkreisen und Ausschüssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Oberpfälzer Fußball die Schwerpunkte für die nächsten Jahre ausgearbeitet. Auf der Mitarbeitertagung wurden die Herausforderungen final benannt und in sechs Workshops die ersten Maßnahmen ausgearbeitet. „Mir war es wichtig, dass wir nicht nur Absichten benennen, sondern erste Projekte ins Rollen bringen“, lobte Bezirks-Vorsitzender Thomas Graml das engagierte Arbeiten in den Gruppen. In den nächsten Wochen werden die angestoßenen Konzepte im Detail geplant und dann mit Vereinen umgesetzt.

Folgende Schwerpunkte hat sich der BFV-Fußballbezirk Oberpfalz für die Legislaturperiode 2018/2022 gesetzt: Gewinnung von Ehrenamtlichen für eine Mitarbeit im Verband, Spielbetrieb (Herren) flexibler gestalten und auf rückläufige Mannschaftzahlen einstellen, Gewinnung neuer AH-Mannschaften in den Kreisen II und III für den Punktspielbetrieb oder für den geregelten Freizeitfußball, Rückgang von Juniorenmannschaften entgegenwirken, Erhalt der Mannschaften (Frauen und Juniorinnen) durch variable Spielangebote, Erhalt von Schiedsrichtern, Einheitliche Rechtssprechung in den Sportgerichten, in den Vereinen Bewusstsein schaffen für die Tätigkeit eines Vereins-Ehrenamtsbeauftragten, Kooperation zwischen Schule und Verein ausbauen, Einsatz der BFV-Video-App bei Eventspielen, E-Sports als Chance für die Vereine ausprobieren Der Schulfußball-Beauftragte des Fußballbezirks Martin Gradl gab einen ausführlichen Überblick über die Chancen für Vereine, Schulen und Verband. Mit den Projekten „BallHelden“, Sportarbeitsgemeinschaften, DFB-Junior-Coach und dem DFB-Mobil gibt es zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten, die dazu beitragen, dass Bewegung gefördert, soziales Engagement sowie die Vernetzung der Schulen mit Verband und Vereinen gestärkt werden können.

Bezirks-Vorsitzender Thomas Graml holte auf Mitarbeitertagung nach. Klaus Kores bekam die Verdienstnadel für sein 25-jähriges Engagement als Sportrichter. 20 Jahre als Funktionär im Schiedsrichterwesen ist Karl-Heinz Späth aktiv und bekam dafür die Verbandsehrennadel in Gold und Detlef Staude bekam die Verbandsehrennadel für seine zehnjährige Tätigkeit als Junioren-Gruppen-Spielleiter.

Als Ehrengast stellt sich der Oberbayerische Bezirks-Vorsitzende Robert Schraudner den Oberpfälzer Funktionären vor. Er trat nach dem plötzlichen Tod von Maximilan Karl, dessen Nachfolge als Vizepräsident an und wurde auf dem Verbandstag bestätigt. Auch in seinem Referat standen die Aufgaben und Herausforderungen für den BFV in den kommenden vier Jahren im Mittelpunkt. Ein weiterer Punkt seiner Ausführungen war die Digitalisierung und die dadurch kommenden Neuerungen.


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