27.12.2020, 18:36 Uhr

Man will kein Risiko eingehen Die Eisbären sagen das Spiel gegen Rosenheim vorsorglich ab

Das Spiel der Eisbären am Mittwoch gegen Rosenheim musste vorsorglich abgesagt werden. Foto: arsito/Melanie FeldmeierDas Spiel der Eisbären am Mittwoch gegen Rosenheim musste vorsorglich abgesagt werden. Foto: arsito/Melanie Feldmeier

Das für Mittwoch, 30. Dezember, angesetzte Spiel der Eisbären gegen Tabellennachbarn Starbulls Rosenheim wurde vorsorglich abgesagt.

Regensburg. „Wir wollen für die Spieler kein Risiko eingehen“, sagt Trainer Max Kaltenhauser. Für die an COVID-19 erkrankten Teammitglieder stehen am Montag weitere Untersuchungen und Labortests nach den vom Deutschen Eishockey-Bund erarbeiteten „Return-to-Play“-Konzept auf dem Programm. Ziel ist es, am Dienstag möglichst mit allen Spielern gemeinsam auf dem Eis trainieren, um schließlich am Sonntag, 3. Januar, auswärts gegen den EV Lindau anzutreten.

Ursprünglich war das Spiel am 30. Dezember gegen Rosenheim für den Re-Start nach der Corona-Erkrankung von elf Teammitgliedern ins Auge gefasst worden, auch um den Spielbetrieb in der Oberliga-Süd nicht noch mehr durcheinander zu wirbeln. Beim dem für den zweiten Weihnachtsfeiertag angesetzten Meeting mit Spielern, Trainerstab, Team-Ärzten und Betreuern fiel die Entscheidung, das Spiel im Sinne der Fürsorge für alle Spieler abzusagen.

„Problem sind nicht die Krankheitsverläufe der einzelnen Spieler, sondern die über die Weihnachtstage eingeschränkten Untersuchungsmöglichkeiten“, erklärt Max Kaltenhauser weiter. Die betroffenen Mannschaftsmitglieder müssen sich nach dem strengen „Return-to-play“-Konzept das gemeinsam von der DEL (Deutsche Eishockey-Liga) und der VBG (Verwaltungsberufsgenossenschaft) entwickelt wurde, am Montag noch einmal verschiedenen Labor- und Funktionstests unterziehen. Volle Trainings- und Spielfähigkeit wird nach Auswertung der Testergebnisse frühestens am Dienstag attestiert. Auch die nicht infizierten Spieler, die sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne befanden, müssen wieder den vollen Trainingsbetrieb auf dem Eis aufnehmen.

„Am Dienstag wollen wir dann möglichst alle Spieler wieder auf dem Eis zusammenführen“, blickt der Trainer nach vorne. Nach dem „Return-to-play“-Konzept stehen je nach Zustand der betroffenen Spieler bis dahin sportliche Bewegung im Freien und leichtes Eistraining im Trainingsplan, um jeden Einzelnen individuell wieder an die volle Spielfähigkeit heranzuführen, um schließlich am Sonntag, 3. Januar, mit vier Reihen in Lindau möglichst an die bisherige Erfolgsserie in der Oberliga Süd anzuknüpfen.


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