24.11.2019, 23:31 Uhr

Volleyball Die SG Regensburg Süd startet durch!

(Foto: SG Regensburg Süd)(Foto: SG Regensburg Süd)

Eine neue Spielgemeinschaft zwischen Thalmassing und Obertraubling befindet sich im Aufschwung.

REGENSBURG Volleyball ist nicht der populärste Sport, sondern in Deutschland eher eine Randsportart. Deshalb haben die Vereine und Volleyballteams immer mit Personalknappheit zu kämpfen. Umso erfreulicher ist es, wenn es auch Beispiele gibt, die dem entgegenstehen! Anfang Juni erst kam die Idee, eine Kooperation zwischen den Volleyballabteilungen beider Vereine zu starten. Beim FC Thalmassing existierte bereits eine Herrenmannschaft, die am Spielbetrieb teilnahm. Beim SV Obertraubling formierte sich ein neues Team, aus Spielern der Freizeitliga Regensburg zusammen mit Spielern vom TSV Alteglofsheim. Die Trainerfrage brachte schließlich beide Vereine zusammen. Die Verantwortlichen des SVO kamen auf Leonhard Fuß zu, der die Thalmassinger Herren trainierte. Damit war der Grundstein für das neue Projekt gelegt. Da man sich eine eigene Marke schaffen und das Alleinstellungsmerkmal als einzige Volleyballmannschaft der Herren im südlichen Landkreis Regensburg hervorheben wollte, entschloss man sich für einen passenden Namen: SG Regensburg Süd. Unter diesem Namen laufen aktuell zwei Teams auf, in der Kreisliga und der Bezirksklasse Oberpfalz. Zudem formiert sich aktuell ein Damenteam und eine Jugend neu. Man sei sehr stolz auf die aktuelle Entwicklung gegen den Trend, so Fuß.

Der Trainer absolvierte in diesem Jahr, zusammen mit seinem Co-Trainer, erfolgreich die Ausbildung zum C-Lizenz-Trainer Volleyball Leistungssport. „Im Lehrgang habe ich viel dazu gelernt und kann jetzt auf ein breiteres Spektrum an Wissen und Übungen zurückgreifen. Ich versuche, mich ständig fortzubilden, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und immer Abwechslung im Training zu bieten“ erklärte Fuß. Bei der Spielgemeinschaft ist nicht nur der Sport wichtig, sondern auch der Zusammenhalt. Innerhalb kürzester Zeit wuchsen beide Abteilungen und Mannschaften sehr eng zusammen und bildeten eine harmonische Einheit. Beim Spieltag der einen feuern die anderen an und umgekehrt. „Alle unterstützen sich gegenseitig, es macht wirklich Spaß die Jungs zu trainieren. Ich bin wirklich froh über solch herzliche Teams“, schwärmt der Trainer.

Aktuell schlägt sich das auch auf den Tabellen nieder. Die erste Mannschaft steht mit fünf Spielen und fünf Siegen auf dem ersten Platz der Bezirksklasse, die zweite Mannschaft konnte ihre ersten beiden Spiele auch bereits gewinnen und steht aktuell aufgrund des Satzverhältnisses auf dem zweiten Platz der Kreisliga. Man versucht nun, ein stabiles Gerüst aufzubauen, um sich auch zukunftsfähig zu machen. Hierfür bildet die neue Jugend eine gute Grundlage. Mit zurzeit um die 15 Jugendlichen ist man mehr als zufrieden und es gibt weiterhin Zulauf. Ab nächster Saison wolle man auch an den Jugendrunden teilnehmen. Hier unterstützen Fuß drei fähige Trainer: Jan Frankenhofer, ebenfalls ausgebildeter C-Lizenztrainer, Xaver Steininger und Franziska Tischler, beides Sportstudenten.

Dass es nun auch eine eigenständige Damenmannschaft gibt, freut Fuß sehr, denn bisher konnte man nur als Mixed-Team agieren. „Mit Reinhard Arndt, ebenfalls einem ausgebildeten Trainer, haben wir hier eine gute Besetzung des Traineramts.“ erklärte Fuß, „Er kann die Mannschaft fit machen, um in der kommenden Saison am Regelspielbetrieb teilzunehmen“.

Die entstandenen Strukturen sind noch jung, aber mit einer derart dynamischen Truppe könne man hier etwas Großes schaffen. Von den Stammvereinen wünscht sich Fuß an der ein oder anderen Stelle noch etwas mehr Unterstützung. Man solle jeden Sport fördern und die Konzentration nicht nur alleine auf den Fußball legen. Jetzt kann man nur weiterhin fleißig trainieren, um auch weiter so erfolgreich zu bleiben. Neue Spieler sind dabei herzlich willkommen. „Wir freuen uns über jeden Spieler, der Lust hat im Training vorbeizuschauen und sich vom Volleyball genauso in den Bann ziehen zu lassen wie wir alle!“


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