12.10.2019, 13:43 Uhr

Eishockey Wenig Chancen und wenig Zuschauer – Eisbären verlieren zuhause gegen den SC Riessersee

(Foto: Kathrin Lechl)(Foto: Kathrin Lechl)

Am Freitagabend, 11. Oktober, spielten die Eisbären Regensburg in der Donau-Arena in Regensburg gegen den SC Riessersee aus Garmisch-Partenkirchen. Um 20 Uhr wurde das Heimspiel der Regensburger Eishockeymannschaft angepfiffen.

REGENSBURG Im ersten Drittel gab es – wie im gesamten Spiel – wenig Chancen für die Eisbären. Doch in der fünften Spielminute schoss der tschechische Spieler Gajovsky mit Hilfe seines Kollegen Gulda das erste Tor der Partie. In der achten Spielminute folgte das Ausgleichstor für Riessersee. Zwei Minuten vor der ersten Pause bekamen diese eine Strafe wegen eines Wechselfehlers, trotz Überzahl gelang es den Eisbären aber nicht, aufzuholen – Spielstand nach dem ersten Drittel war somit 1:1.

Nach der Drittelpause ging es mit einem schwachen Power Play der Eisbären weiter, während dessen der SC Riessersee – in Unterzahl – das nächste Tor schoss. Damit stand es 1:2. In der letzten Sekunde bekamen die Gegner eine „2+2-Strafe“ wegen Hakens und unsportlichen Verhaltens.

Trotz vierminütiger Überzahl zu Beginn des dritten Drittels und Unterstützung der Fans im Block B9, die „niemals aufgeben – kämpfen und siegen“ sangen, gelang Torschütze Gajovsky erst in der 56. Spielminute der Ausgleich zum 2:2. In der letzten Spielminute gab es für beide Mannschaften eine Strafe, in der 60. Spielminute schossen die Eisbären – wieder Gajovsky – das 3:2. In diesen letzten Sekunden stehen in der Donau-Arena alle 1.598 Zuschauer. Viele Fans sind spürbar unzufrieden mit der Leistung der Eisbären, doch dieses Tor kurz vor Schluss gab ihnen Hoffnung. Man war sich des Sieges schon fast sicher, als vier Sekunden vor Schlusspfiff Riessersee das Ausgleichstor gelang. Somit ging das Spiel in die Verlängerung, in der dann auch das entscheidende Tor für Riessersee fiel. Endstand nach der Verlängerung war somit 3:4 für Riessersee.

Als Fazit dieses Spiels ist die immer geringer werdende Zuschauerzahl zu nennen. 1.598 Fans waren bei diesem Heimspiel in der Arena, doch die Zahl spricht für sich, scheinbar werden die Spiele unattraktiver.

Wer die Eisbären sehen und unterstützen will, hat am Freitag, 18. Oktober, die nächste Gelegenheit beim Heimspiel gegen die Selber Wölfe. Tickets gibt es im Internet unter www.evr-ek.reservix.de, bei den Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse.


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