15.06.2019, 20:55 Uhr

Gute Leistungen Leichtathletik-Meeting – Benedikt Huber und Konstantin Wedel überzeugen in Dessau

(Foto: fotografiebauer/123RF)(Foto: fotografiebauer/123RF)

So langsam muss man sich bei Malaika Mihambo wohl an die Sieben vor dem Komma gewöhnen: Beim 21. Anhalt-Meeting in Dessau glänzte die Weitspringerin am Freitagabend mit 7,05 Metern. Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler kommt ebenfalls immer besser in Fahrt. Sein Speer landete bei 86,99 Metern.

REGENSBURG Im internationalen Geschäft des wieder guten besetzten Leichtathletik Meetings mischten mit Benedikt Huber über 800 Meter und Konstantin Wedel über 3.000 Meter Hindernis auch zwei Athleten der LG Telis Finanz mit. Hindernismann Wedel finishte mit 8:43,35 Minuten und schob sich damit an Position drei der Deutschen Bestenliste, Huber schaffte 1:47,96 Minuten, gleichbedeutend mit Rang vier im nationalen Ranking und nur vier Zehntel von der Pole-Position entfernt.

Bei seinem Saisondebüt über die zwei Stadionrunden im Paul-Greifzu-Stadion von Dessau erwischte der dreifache Deutsche Meister Benedikt Huber ein von den Tempomachern schlecht geführtes Rennen, überzeugte am Ende als Vierter aber als bester Deutscher mit ordentlichen 1:47,96 Minuten in dem vom Amerikaner Erik Sowinski (1:46,25 Minuten) erneut gewonnenen Rennen. Zeitgleich mit dem Regensburger stürzte sich der U23-Europameister über 1.500 Meter Marius Probst (TV Wattenscheid) ins Ziel. Altmeister Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) folgte mit 1:48,41 Minuten. Der amtierende Deutsche Hallenmeister Robert Farken (SC DHfK Leipzig) beendete das Rennen nicht. „Das war ein zufriedenstellender Einstieg in die Saison, nächste Woche in Tübingen möchte ich noch ein Pfund draufsetzen“, zeigte sich der Regensburger durchaus optimistisch für den weiteren Saisonverlauf.

Teamkollege Konstantin Wedel hatte bei der „Langen Laufnacht“ am 18. Mai in Karlsruhe noch gepatzt. Hier in Dessau ließ er jetzt fast eine neue persönliche Bestzeit folgen. Mit 8:43,35 Minuten lag er nur drei Zehntel über seinem Hausrekord und kam ebenfalls als bester Deutscher auf Platz fünf ins Ziel. Auch er will am kommenden Samstag in Tübingen angreifen, allerdings nicht über die Böcke, sondern über die 5.000 Meter flach, den Angriff auf die 14-Minuten-Schallmauer wagen. „Ich habe nun den ersten Schritt aus dem zeitweilig tiefen Vorbereitungsloch gemacht. Tübingen kann kommen“, stellte er nach dem Rennen erleichtert fest. Das 3.000-Meter-Hindernis-Rennen gewann der Kenianer Nicholas Bett mit 8:26,77 Minuten knapp vor John Koech (Bahrain – 8:27,75 Minuten).


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