20.12.2018, 13:59 Uhr

Weihnachtsaktion Die Eisbären rufen einen Tag des Wunders in Regensburg aus

Der eine oder andere Fan mag es als Wunder empfinden, wie die Eishockey-Saison bisher sportlich läuft. Umso perfekter passt es, dass die Eisbären des EV Regensburg auch in Anlehnung an das Weihnachtswunder am 26. Dezember beim Heimspiel gegen die Blue Devils (18 Uhr) einen ersten „Tag des Wunders“ ausrufen. (Foto: Eisbären)Der eine oder andere Fan mag es als Wunder empfinden, wie die Eishockey-Saison bisher sportlich läuft. Umso perfekter passt es, dass die Eisbären des EV Regensburg auch in Anlehnung an das Weihnachtswunder am 26. Dezember beim Heimspiel gegen die Blue Devils (18 Uhr) einen ersten „Tag des Wunders“ ausrufen. (Foto: Eisbären)

Der eine oder andere Fan mag es als Wunder empfinden, wie die Eishockey-Saison bisher sportlich läuft. Umso perfekter passt es, dass die Eisbären des EV Regensburg auch in Anlehnung an das Weihnachtswunder am 26. Dezember beim Heimspiel gegen die Blue Devils (18 Uhr) einen ersten „Tag des Wunders“ ausrufen.

REGENSBURG Den Anlass dazu geben Miracle (zu deutsch Wunder) Amadi und ihr Verein „Miracles Hilfsprojekt e. V.“, die die Eisbären bei diesem Spiel mit einem freiwilligen Zuschlag auf die Eintrittskarte und einer Becherpfand-Aktion ganz konkret unterstützen.

„Frau Wunder“ lebt seit 2004 in Deutschland und seit einigen Jahren in Regensburg, wo der 2012 in München gegründete Verein längst sein Zentrum und dank eines Gönners in Pentling auch sein Büro hat. 2007 begann Miracle Amadi in ihrer Heimatstadt Benin City in Nigeria, ihre Idee umzusetzen, mit Bildung eine Verbesserung der afrikanischen Lebensumstände an der Wurzel zu packen. Zunächst finanzierte Amadi ihr Projekt jahrelang ausschließlich aus ihrem Geld, das sie damals als Krankenschwester in Deutschland verdiente. Sie sorgt höchstselbst dafür, dass das Geld auch ankommt und ist regelmäßig zu Besuchen vor Ort.

Seit 2011 läuft der Schulbetrieb in der Rhenium International School inzwischen, die derzeit 160 Kinder besuchen. Schwerpunkte unter dem Motto „Bildung ist der Schlüssel“ sind dabei, auch armen Kindern ohne Gebühren den in Afrika immer noch nicht alltäglichen Schulbesuch zu ermöglichen und dazu besonders Mädchen eine faire Chance zu geben. Der Mädchenanteil der Rhenium International School liegt bei über 50 Prozent – eine für afrikanische Verhältnisse außergewöhnliche Quote.

Bei Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer fand die Idee eines Aktionstages schnell und unkompliziert Anklang. „Einer so außergewöhnlich mutigen Frau mit einer so außergewöhnlichen Idee greifen wir gerne unter die Arme. Zumal wir die Gemeinsamkeit haben, dass auch bei uns die Ausbildung unserer Spieler auf und neben dem Eis eine Herzensangelegenheit ist.“

Am Spieltag wird „Frau Wunder“ selbst an einem Infostand in der Arena anwesend sein und steht für Auskünfte zur Verfügung. „Miracles Hilfsprojekt“ ist derzeit auch besonders aktiv in Sachen Kinder-Patenschaften an der Schule. Denn die jährlichen Fixkosten von derzeit rund 35 000 Euro an Personal- und Unterhaltskosten stellen den Verein jedes Mal aufs Neue vor Herausforderungen.

Übrigens: Einen zweiten Tag des Wunders wird es am Freitag, den 11. Januar ab 20.30 Uhr im Globus Neutraubling geben, wo „Miracles Hilfsprojekt“ einen kulinarischen und musikalischen Afrika-Abend gestaltet. Der Eintritt beträgt inklusive Drei-Gänge-Menü 20 Euro.


0 Kommentare