05.11.2018, 12:30 Uhr

Aktion Junges Ehrenamt Bayerischer Fußball-Verband honoriert Engagement

(Foto: teptong/123RF)(Foto: teptong/123RF)

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat in Regensburg zum vierten Mal U30-Vereinsmitarbeiter aus ganz Bayern mit dem Preis „Fußballhelden 2018 – Aktion Junges Ehrenamt“ ausgezeichnet.

REGENSBURG Im Vorfeld des Zweitliga-Duells zwischen dem SSV Jahn Regensburg und Union Berlin würdigten BFV-Präsident Rainer Koch, BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher und Tobias Bracht (U30-Mitglied im Verbandsvorstand) die herausragenden Leistungen der 22 Kreissieger – stellvertretend für alle jungen ehrenamtlichen Vereinsmitarbeiter in den rund 4.500 Fußballvereinen Bayerns. Alle Sieger erhielten neben einer Urkunde einen Gutschein für eine einwöchige Bildungsreise nach Barcelona.

„Die überwiegende Mehrheit der Klubs an der Basis hat längst erkannt, dass es sich lohnt, auf die Fähigkeiten und Ideen junger und motivierter Menschen zu vertrauen. Denn der Nachwuchs ist das Fundament dafür, dass unsere rund 4.500 bayerischen Vereine auch in Zukunft gut dastehen. Exemplarisch dafür stehen unsere 22 Kreissieger, die wir bereits zum vierten Mal mit dem Preis ‚Fußballhelden – Aktion junges Ehrenamt‘ auszeichnen“, erklärte BFV-Präsident Rainer Koch bei der Preisverleihung in der oberpfälzer BFV-Bezirksgeschäftsstelle in der Regensburger Continental Arena.

U30-Vorstandsmitglied Tobias Bracht ergänzte: „Der Fußball hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Nicht nur, was Strategie, Spielidee oder Tempo betrifft. Auch abseits des Platzes hat sich vieles rasant verändert, zum Beispiel im Bereich Digitalisierung. Ein Liveticker ist heute auch im Amateurfußball nicht mehr nur Gimmick, sondern schlicht elementar. Videos mit Toren oder Stimmen zur Partie, die via Social Media binnen Sekunden verbreitet werden, haben dem klassischen Zeitungsbericht mittlerweile den Rang abgelaufen. Und die nächsten Herausforderungen warten schon: Beispielsweise im Bereich eSports, der immer beliebter wird und von den Klubs an der Basis nicht als Gefahr, sondern vielmehr als Chance gesehen werden sollte. So könnte ein eSoccer-Turnier für die junge Generation bald das sein, was für viele Ältere die gesellige Schafkopf-Runde ist – ein Grund, sich vor oder nach dem Spiel oder Training im Vereinsheim zusammenzusetzen. Genau weil die Digitalisierung weiter voranschreiten wird, ist es wichtig, junge Menschen, die genau in diesen Themen zuhause sind, für ein Ehrenamt zu gewinnen.“

Aus der Oberpfalz wurden Tobias Graßler, Trainer beim FC Vilseck, Patrick Malterer, Jufendleiter beim SV Schönthal/SG Schönthal-Premeischel und Max Hofer, Trainer beim SV Sallern Regensburg ausgezeichnet.


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