14.05.2018, 19:12 Uhr

Leichtathletik Tolle Sprintleistungen beim Watter-Meeting – Lokalmatador Benedikt Huber siegte gleich doppelt

Lokalmatador Benedikt Huber siegte gleich doppelt. (Foto: Kiefner Sportfoto)Lokalmatador Benedikt Huber siegte gleich doppelt. (Foto: Kiefner Sportfoto)

Regensburg erlebte am Sonntag, 13. Mai, bei gutem Leichtathletikwetter eines der besten Watter-Meetings aller Zeiten. Von den rund 500 Teilnehmern aus ganz Deutschland schossen vor allem die Sprinterinnen und Sprinter ein selten zu diesem frühen Saisonzeitpunkt gesehenes Feuerwerk ab.

REGENSBURG Allen voran U20-Staffeleuropameisterin Katrin Fehm (ESV Amberg) mit sehenswerten 11,48 Sekunden in einem der 100-Meter-Männerläufe, gefolgt von der Staffel-Vizeeuropameisterin (U20) Corinna Schwab (TV Amberg), 2018 im Gegensatz zu Fehm immer noch der Jugendklasse angehörend, die mit 11,66 Sekunden beziehungsweise 23,76 Sekunden auf der doppelten Distanz bei drei Meter Gegenwind pro Sekunde glänzte. Den Rolf-Watter-Gedächtnispokal über die 800 Meter holte sich Andreas Kölbl (TSV Penzberg) mit guten 1:54,47 Minuten. Der amtierende Deutsche 800m-Meister und Lokalmatador Benedikt Huber hielt sich mit zwei Trainingssiegen über 1.500 Meter in 3:57,44 Minuten und über 3.000 Meter in 8:47,44 Minuten schadlos. Für die besten Leistungen im technischen Bereich sorgten die Weitspringer. Der Passauer Maximilian Entholzner (1. FC) zeigte überragende 7,87 Metern, Kollegin Tina Pröger (TSV Zirndorf) brillierte mit 6,27 Metern.

„Das Meeting hat noch viel mehr gute Athleten verdient. Ich bin begeistert vom stets reibungslosen Ablauf“, sagte am Rande auch der leitende Landestrainer Andreas Knauer. „Der Fairness halber müssen wir uns heuer aber bei allen Gästen für eine etwas schleppende Ergebnisauswertung mit sehr späten Siegerehrungen entschuldigen. Die Neu-Einführung des neuen EDV-Wettkampfsystems als Generalprobe für die Sparkassen Gala hat der Wettkampforganisation im Hintergrund viele Nerven gekostet, wofür aber keiner der akribisch arbeitenden Mitarbeiter/Innen anzulasten ist“, relativierte Telis-Organisationsleiter Kurt Ring das große Lob aus dem Mund des leitenden Landestrainers.

Die Athletinnen und Athleten selbst blieben von so manch „später Urkunde“ unbeeindruckt. Mit Doppel-Sprintsieger Aleksandar Askovic (LG Augsburg – 10,58/21,41 Sekunden) gab’s weitere Highlights bei den schnellen Männern. Der Jugendliche Nicolai Trageser (LG Stadtwerke München) übertraf das mit seinen 10,74 und 21,42 Sekunden praktisch noch und auch U18-Sieger Fabian Olbert (LG Stadtwerke blieb mit 10,87 Sekunden deutlich unter elf Sekunden. U20-Mann Arne Leppelsack vom gleichen Verein überzeugte mit 48,07 Sekunden über die Stadionrunde. Da ließ sich auch der Rest der Frauen nicht lumpen: Julia Hofer (1. FC Passau) glänzte mit 11,89 Sekunden ebenso wie die Jugendliche Marina Scherzl (LG Kreis Dachau) mit 11,90 Sekunden. Lokalmatadorin Tina Benzinger siegte in der U18 mit DJM-Quali über 200 Meter in 25,61 Sekunden und fügte Hausrekord Nummer zwei über die 100Meter in 12,45 Sekunden hinzu. Apropos Hausrekorde: Benzingers Teamkollegen Benedikt Brem (U20) und Linus Wiedenbauer (U18) qualifizierten sich ebenfalls mit ihren in persönlichen Bestleistungen gewonnenen Rennen über 1.500 meter (Brem – 4:02,69 Minuten) und 400 Meter (Wiedenbauer – 50,85 Sekunden). Gute Ergebnisse aus Oberpfälzer Sicht erzielten auch der Burglengenfelder U20-Mann Sebastian Gleißl über 800 Meter in 1:56,66 Minuten und die beiden Hochspringer Jade Bangoura (LG Telis Finanz) und Andreas Plößl (SWC Regensburg), die mit 1,65 Metern bei den Frauen und 1,98 Metern bei den Männern jeweils Zweite wurden. Ebenfalls für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifizierten sich das U18-4x100m-Quartett des SWC Regensburg mit Sonja Thalhofer, Luisa Jäger, Hannah Nußbaumer und Jasmin Meyer in guten 49,75 Sekunden.


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