12.03.2018, 09:50 Uhr

Eishockey EVR-Profis gewinnen auch das Heimspiel gegen Halle


Auch das zweite Spiel gegen Halle am Sonntagabend gewannen die Eisbären mit 3:1 (1:0; 0:0; 2:1), die jetzt mit 2:0 in der Serie führen. Ein Sieg fehlt noch für das Viertelfinale!

REGENSBURG Es war eine heiße Partie, hitzig geführt. Das deutete sich schon ab der ersten Minute an, als die Eisbären zu einer ersten Zwei-Minuten-Strafe verdonnert wurden. Doch die Körpersprache, die das Team von Cheftrainer Igor Pavlov an den Tag legten, war gut! Aggressiv und konsequent gingen die Kufencracks gegen Halle zu Werke. Also so, wie man es sich schon in der ganzen Saison gewünscht hätte. Der verdiente Lohn war die 1:0-Führung durch Benjamin Kronawitter nach fünf Minuten.

Auch im zweiten Drittel gaben die EVR-Profis Gas, suchten immer wieder den Torabschluss. Einzig das Tor fehlte. Wenn man am Spiel der Eisbären etwas kritisieren musste, dann die mangelnde Chancenverwertung! Und hinten? Hinten stand Torhüter Peter Holmgren erneut wie eine eins, machte eine überragende Partie und hielt sogar einen fragwürdigen Penalty, den Schiedsrichter Ulpi Sicorschi nach einer halben Stunde gab. Sicorschi war noch nie beliebt bei den Regensburger Fans und auch nach dem gestrigen Spiel wurde wieder klar, dass das definitiv keine Freundschaft mehr wird.

Im dritten Drittel machten die Hausherren dann vor gut 3.000 Zuschauern in der Donau-Arena dann endlich ihre Tore: Jason Pinizzotto (45.) und Korbinian Schütz (52.) erhöhten auf 3:0; auch in dieser Höhe ein verdienter Zwischenstand. Mindestens! Die Eisbären waren Halle deutlich überlegen, daran änderte auch der Ehrentreffer der Sachsen-Anhaltiner nichts, den sie in Person von Gunkel drei Minuten vor dem Ende erzielten. Dazu war eine zweifache Überzahl nötig, die sie durch die Herausnahme des Keepers erreichten. Es sollte aber nichts mehr bringen, diesmal gab es kein Zittern bis zum Schluss. Am Ende stand ein hochverdienter 3:1-Sieg der Pavlov-Truppe, die die Serienführung nun auf 2:0 ausbaut. Am Dienstag, 13. März, steht das dritte Spiel auf dem Plan (Bully 20 Uhr), diesmal wieder in Halle. Gewinnen die Regensburger auch dieses Spiel, stehen sie überraschend im Viertelfinale. Überraschend – aber verdient.


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